Orecchiette e Broccoli

«Zeit ist Geld» plappert schon mancher Dreikäsehoch. Würde sich bloss die Erkenntniss «Zeit ist Geschmack» so leicht ausbreiten, die Welt wäre weniger geschmacklos. Nicht nur gute Lebensmittel brauchen Zeit um zu reifen. Auch die Zubereitung von Essen, das überdurchschnittlich schmecken soll, braucht Zeit.

Ein schöne Geschichte dazu, von Weizen aus Apulien und obendrein noch wie die typischen Orecchiette hergestellt werden, zeigt diese Sendung der Reihe «Zu Tisch in …» auf arte.

Picken wir als einfaches Beispiel einmal die Garzeit von Broccoli auf und versuchen, ein weit verbreitetes Missverständnis aus dem Weg zu räumen. Nämlich, dass Broccoli nicht zu lange gegart werden darf, weil er ja soo gesund ist und das Gesunde sonst kapputtgekocht wird.

Mag ja sein, dass der Krebsforschung ein grosser Schritt mit der Entdeckung von Sulforaphan gelungen ist, für Kulinariker ist es ein kleiner Rückschritt. Denn seither wird er nur noch „schonend“ zubereitet – und schmeckt dafür wie ein feuchtes Handtuch.

Was Lebensmittel so alles können und sollen, wurde kürzlich in dieser Sendung bei Maischberger diskutiert – und sie haben sich fast die Köpfe eingeschlagen.

In folgendem Rezept geht es also um Geschmack, nicht um Gesundheit. Jedoch –  wie eng das Eine mit dem Anderen vermutlich korreliert, überlassen wir gerne den Studien der Forscher. Wir lassen uns nicht beirren und beweisen, wie viel aromatische Freude genüsslich lange verkochter Broccoli verbreitet:

Reichlich gutes Olivenöl in einer Schwenkpfanne erwärmen und mit fein geschnittenem Knoblauch und Peperoncino aromatisieren. Wer den würzigen Geschmack von Sardellen mag, macht bestimmt nichts verkehrt, wenn er darin ein paar Filets auflöst.

Geputzte Broccoliröschen kurz im Öl sautieren, ein paar Löffel passierte Tomaten dazugeben – wer hat, nimmt natürlich „von den guten, selbsteingemachten“ – andernfalls anständige, ungewürzte Tomaten (kein Sugo) aus dem Glas verwenden. Salzen, pfeffern.

So viel Wasser angiessen bis der Broccoli knapp bedeckt ist. Deckel drauf und bei sanfter Hitze gute 45 Minuten sehr weich kochen.

Dann mit einem Kartoffelstampfer zu einer cremigen Paste verarbeiten.

Die bissfest gekochten und nicht zu trocken abgeseihten Orecchiette mit der Broccolisauce vermengen. Als Reibkäse gesellt sich ein reifer Pecorino romano weit besser als ein Parmigiano.

So zubereitet schmecken Broccoli herrlich nussig und cremig-würzig, mit einer süsslichen Kohlnote.

Da braucht es keine Vitaminstandpauke von Gesundheitsaposteln, mein Sohn hat heute genüsslich drei Portionen davon verdrückt.


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  1. Anonyme Köche » Blog Archive » Orecchiette e Broccoli am 9. November 2010 at 05:12:

    […] more: Anonyme Köche » Blog Archive » Orecchiette e Broccoli bookmark Mit Klick auf diese Icons kann man diese Webseite mit anderen Social Networks verlinken, […]

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  2. Armin am 9. November 2010 at 08:52:

    Das werde ich probieren.Wenn es Vollkorn – Orecchiette
    gäbe wäre es perfekt für mich, denn ich bin ein Gesundheitsapostel.

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  3. Magdi am 9. November 2010 at 09:23:

    @Armin, gibt es garantiert! Ich muss einmal Orecchiette selbst zubereiten, wäre sicher nicht schlecht. Es gibt viele Menschen, welche eine Grün-Aversion haben, gerade Kinder. Mit der Sauce hast du alle auf deiner Seite. Hast du das Kochbuch „Ricette di Osterie d’Italia“. Schau es dir einmal an. Würde dir sicher gefallen .

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  4. Andrea am 9. November 2010 at 10:27:

    Ok, der Brokkoli bekommt von mir noch eine Chance (die fünfte?). Wenn er mir so schmecken sollte, bekommst Du einen Orden 😉

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  5. katha am 9. November 2010 at 10:33:

    schließe mich andrea und dem feuchten handtuch an und bin gespannt. brokkoli ist eines jener lebensmittel die ich wirklich todlangweilig finde. aber lange gegart, darauf hätte ich auch kommen sollen, stichwort: kohl. gehört ja zur familie.

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  6. anie's delight am 9. November 2010 at 11:09:

    Ich verzichte beim Brokkoli immer auf meine „Gesunde Ader“ und koche ihn mit Gewüzen und anderen Zutaten bis er auseinander fällt. Nur so schmeckt er wirklich. Diese Orecchiette schmecken mir besonders gut.

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  7. sheik am 9. November 2010 at 11:17:

    damit könnte selbst ICH zum vegetarier werden 😉

    hand aufs herz, wer isst schon irgendetwas nur weil es gesund ist ??? ich für meinen teil nicht, und jetzt fällt mir der beitrag hier vor ungefähr 1 1/5 jahren ein: wer konsumiert fast food wann, was, wie oft etc ……
    da hats kommentare die kontär zu den jetzigen sind.ich glaube wer auf seinen apettit hört, bekommt genau gesagt was für den körper gesund ist.

    danke für rezept Claudio

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  8. sheik am 9. November 2010 at 11:19:

    kann ich ein R und ein S kaufen, bitte

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  9. Mike am 9. November 2010 at 11:24:

    Wie konnten unsere Vorfahren nur überleben, ohne Vitamine im Broccoli? Heute muss ja jedes Lebensmittel mehrere Funktionen erfüllen: satt machen, Vitamine und Mineralstoffe enthalten, Krebs heilen und möglichst noch die Krankenkassenbeiträge senken. Eierlegende Wollmilchsäue halt. Wobei ich beim Broccoli differenzieren möchte: Als Gemüsebeilage darf er zwar gar, aber nicht zu weich sein. Gibt es bei mir gedünstet frisch auf den Tisch, nappiert mit einer Art Salsa verde aus weißem Balsamico (wenig), Olivenöl (viel), Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle, gehackter Blattpetersilie und klein gehacktem Knoblauch. Gerne auch mit geriebenem Pecorino darin, der dann auf dem heißen Broccoli wunderbar schmilzt.

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  10. Franz am 9. November 2010 at 12:04:

    Beim arte-Film hatte ich sofort das dringende Bedürfnis, in die Küche zu laufen um Pasta zu kneten und zu drehen und zu ziehen – herrlich.
    Orechiette mit Cima di rape sind in Süditalien ein Klassiker. Stängelkohl, wie der bei uns oft heißt, sieht aus wie Brokkoli mit wenig Röschen, aber viel Stängel und Blättchen. Der wird kleingeschnitten, im Nudelwasser mitgekocht, und nach dem Abschütten des Wassers wird alles nochmal in Öl mit reichlich Knoblauch und Peperonchini geschmort.
    Deine Brokkolicreme gefällt mir auch sehr gut.

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  11. Claus am 9. November 2010 at 12:32:

    So isses! Und noch´n Zitat: „In den letzten Jahren ist es in Mode gekommen, Knackigkeit über den Geschmack zu stellen und halbgares Gemüse zu servieren. Dies tut dem Gemüse Unrecht und betrügt den Gaumen…“ Marcella Hazan in Marcellas Geheimnisse.

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  12. Elmar am 9. November 2010 at 13:12:

    Marcella ist meine Kochgöttin!

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  13. Antonio Arnesano am 9. November 2010 at 16:04:

    E VIVA LA PUGLIA!
    Salento rules!
    Statt Broccoli nimmt man hier cime di rapa.
    Im schwäbischen gibt es renomierte Nudelhersteller die Oriechiette herstellen. Das heißt, in Stuttgart fragen die Gäste demnächst ihren Lieblingsitaliener:“Luidschi, hasch du Oredschiette au do?“
    Gut so, denn Multikulti ist nicht gescheitert, Herr Seehofer!
    http://oi52.tinypic.com/72wt2u.jpg

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  14. Claudio am 9. November 2010 at 16:57:

    Armin, so ist es perfekt. Vollkorn-Orecchiette wären ein Sakrileg. Dann lieber keine. Das wäre wie ein Smoking aus Jute. Aber ich koch dir gern mal eine Zuppa di Farro (Dinkelsuppe), da hast du Vollkorn bis zum Abwinken. Magdi, ja das Buch hab ich! Aber noch nichts daraus gekocht – du? Ich will diesen Orden, Andrea, hörst du! Aber schnell mit der Pasta vermengen, Katha, ich hab ihn auch schon aufgegessen, bevor die Pasta gekocht war … Gute Einstellung, Anie. Wenn alle vegetarischen Gerichte so überzeugend schmeckten, wären wohl bald noch mehr Metzger arbeitslos, sheik. Mike, gerade in Deutschland wird unheimlich viel von Lebensmitteln erwartet, ein Wunder, dass es noch keine DSDSLM Casting-Show gibt. Und ja, knackig mach ich Broccoli schon auch mal (geschwenkt in Knoblauchöl), aber eben nicht kategorisch. Ging mir auch so, Franz, der Film scheint banal, aber dann löst er einen romantischen Aktivismus aus, als ob man das Erbe dieser Küchentradition sofort retten müsste (was man ohne Zweifel muss). Deine Cima di Rapa-Version kenne ich: perfetta! Gut gebrüllt, Marcella, danke Claus. Ist das nicht eine gewagte Aussage als Pfaffechoch, Elmar? Antonio, ihr müsst euer Erbe bewahren, Orecchiettekurs in jeder Primarschule!

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  15. Antonio Arnesano am 9. November 2010 at 17:49:

    Es sind ja eher die Schwaben die jetzt kopieren. Aber ich finde es ja gut. Und immerhin nennen sie es nicht Öhrle oder Öhrchen mit Sauce Tomato….ahahahahahahaaahahahhahaaa.
    Ciao ciao und immer schön am Löffel bleiben!

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  16. Jutta Lorbeerkrone am 9. November 2010 at 18:36:

    Diese Broccoletti wuerde ich direkt auch ohne orecchiette (fuer die ich leider keine Vorliebe habe) essen. Auch sehr weichgekocht.

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  17. Johannes am 9. November 2010 at 23:43:

    Lieber Claudio,
    ich tue es nur sehr ungern, sehr sehr ungern…
    aber ich muss Dir widersprechen.

    Ich glaube bei Pasta gibt es Differenzen. Als Du schriebst, dass es eine Sünde sei, Pasta und Sauce nicht schon im Topf zu vereinigen, musste ich tief durchatmen. Ich liebe diesen puren Duft von dampfender Pasta so sehr, dass ich kurz bevor die Pasta fertig ist, ich schon immer mit der Nase über dem Topf hänge und beim Abgießen wohlig seufzen muss. Wenn ich Pasta zubereite, versuche ich grundsätzlich von beiden Komponenten des Gerichts etwas zu erhalten. Einmal der reiche Geschmack der Sauce und eben auch dieser einfache und göttliche, heiße, dampfige Geruch und Geschmack von frischer Pasta. Wenn das Verhältnis der beiden stimmt, vereinigen sich beide auf dem Teller von ganz alleine während des Essens.

    Und jetzt der Brokkoli!
    Ich habe gar nichts gegen Dein Rezept, ganz im Gegenteil es klingt unglaublich gut. Sobald ich den nächsten würdigen Brokkoli in die Hände bekomme, werde ich es nachkochen. Aber auf knackigen nur kurz gegarten Brokkoli zu schimpfen, da konnte ich nicht schweigen.

    Ein Standard in meiner oft ziemlich schnellen Single-Küche ist ein grünes Gemüse wie Mangold, Zucchini, eventuell Fenchel oder eben Brokkoli in einer Art erweiterten aglio e olio. Wenn ich die Brokkoli Variante mache werden zu erst die delikateren Teile der Stile und etwas später die Rößchen in gutem Olivenöl, schrecklich viel Knoblauch und etwas Chili gerade soweit gegart, dass sie etwas Farbe nehmen und nicht mehr knacken beim Reinbeißen. Es soll ein bisschen geröstet schmecken. Je nach Geschmack kann man Pinien- oder Sonnenblumenkerne dazu tun und Farbe nehmen lassen. Auch ein Spritzer Zitronensaft schadet nicht. Hier gebe ich ausnahmsweise die abgegossene Pasta schon mit in die Pfanne. Drei vier Löffel Pastawasser, noch ein Schluck Öl, Pecorino oder Gran Padano… fertig und lecker.

    So jetzt geht’s mir besser

    Gruß und großen Respekt vor Deinem Schaffen

    Johannes

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  18. Magdi am 10. November 2010 at 12:07:

    Ja, soweit ich die Zutaten bekomme. So ganz spezielles lokales Frischzeug ist auch bei uns nicht alles erhältlich. Ich hab das Buch auf meinem Nachttisch liegen und lese es jetzt schon eine Woche lang. Ja ich lese es, da nicht nur die Rezepte sondern auch die Bemerkungen, welche jeweils darunter stehen, sehr interessant sind. Ein Kochbuch ohne Fotos ist außerdem sehr reizvoll!

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  19. Claudio am 10. November 2010 at 14:45:

    Und ich mache demnächst einmal deine Pasta e Broccoli alla romana, Jutta, die sieht wunderbar aus. Lieber Johannes, wäre ich eine Nonna, würde ich mir mit beiden Händen ans Herz fassen, mild lächeln und sagen, aber ja, Giovanni, sicher Giovanni, recht hast du, Giovanni. Dann würde ich dir noch Mal einen duftend-dampfenden Teller der Orecchiette mit Broccoli hinstellen – und gut wärs. Es ist ja unglaublich, Magdi, wie viele Rezepte sind da drin, 600?!? Unfassbar.

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  20. Shoko am 10. November 2010 at 17:06:

    Ohne das Garen und das Würzen mit Öl (Fett) werden viele Nährstoffe in unserem Körper nicht aufgewertet. Dümme Leute essen Gemüse roh oder nur mit Salz, um Vitamine und andere Nährstoffe zu erhalten…… Es könnte giftig sein.
    Die lange gekochte Broccolis schmecken überhaupt nicht gut, wenn sie nicht frisch zubereitet sind. (In Restaurants kommt es häufig vor, dass man Gemüse einige Tage vorher blanchiert.)
    In Japan gibt es eine Kochmethode. Grünes Gemüse wird in Salzwasser (mit Salzanteil weniger als 0,7 Prozent) blanchiert, ins Eiswasser gegeben und in eine kalte Mariande gelegt.
    Das Rezept mit Broccoli und Orecchietten muss ich unbedingt ausprobieren. Grazie per la ricetta. Ho fame adesso…..

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  21. Eline am 10. November 2010 at 17:13:

    Kann man Broccoli überhaupt anders essen als so? Ich mag gerne noch ein bisschen Bottarga drauf, die sardische Variante.

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  22. Zoolicious am 10. November 2010 at 19:41:

    Du nimmst also das schöne grüne Gemüse und verwandelst es in einen erdfarbenen Brei (siehe Bill Buford und die toskanische Küche)…wer ist jetzt hier der Sündiger?

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  23. Claudio am 11. November 2010 at 15:30:

    Was hast du gegen Erdfarbe, Friend-O? Die erlesensten Genüsse sind erdfarben: Espresso, Cigarren, Malt Whisky, Kakao, Tournedos, Trüffel, Demiglace …

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  24. katha am 11. November 2010 at 17:59:

    du scheinst viele leser/innen in wien zu haben: brokkoli gestern aus. brokkoli heute aus.

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  25. Claudio am 11. November 2010 at 19:00:

    Und du bist dir ganz sicher, dass du in Wien verstanden worden bist? Heissen Broccoli dort nicht Brassic-Karfiol, Grünröserl oder sonst wie?

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  26. katha am 11. November 2010 at 19:05:

    frech, herr nachbar. ich musste dafür nicht mal den mund, sondern nur die augen aufmachen. aber ich weiß auch den grund:
    http://www.janatuerlich.at/Produkte___Qualitaet/Bio_Angebote/MERKUR_Aktionen/Aktionen_bei_MERKUR/jn_Actions.aspx
    (und wehe, du sagst mir jetzt, bei uns würde man broccoli nur als „Bio-Jungrind“ kennen…)
    und weil danach auch rund um den bioladen weit und breit kein parkplatz war, obwohl die einkaufsliste lang, starte ich morgen einen neuerlichen versuch. was ich alles wegen dir auf mich nehme…

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  27. Andrea am 11. November 2010 at 21:56:

    Also. Ich habe Deine Sauce heute gemacht, zu Farfalle zwar, weil’s im Dorfsupermarkt keine Öhrchen gab und ich muss sagen: Nichts für jeden Tag, wenn man kein Brokkolifan ist, aber wirklich lecker! Ist es ok für Dich, wenn ich daraus einen Blogeintrag bei uns mache, natürlich mit einem Link hierher? Dort würde ich Dir dann auch Deinen Orden verleihen, auch wenn’s nur ein kleiner wird 😉

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  28. gerösteter brokkoli am 12. November 2010 at 00:24:

    […] Claudio empfiehlt ihn zur Abwechslung mal zu Matschepampe zu verkochen, um daraus eine feine  Pastasauce zu machen. Hier hingegen wird er nicht gewaschen und dafür im Backofen geröstet für The best […]

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  29. Claudio am 12. November 2010 at 01:10:

    Eh klar, Katha. Bin gerührt und gespannt, wünsch dir reiche gustiöse Entschädigung für deine Mühen. Nur zu, Andrea, den Orden hättest du genauso verdient, für unerschrockenes Packen der fünften Chance!

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  30. NUR DAS GUTE ZEUGS » Blog Archiv » Ich hab´ nicht angefangen! am 12. November 2010 at 09:12:

    […] war´s! Hier! Broccoli hat er gemacht. Verkocht hat er ihn, sagen die Einen! Den Geschmack hat er hervorgeholt, […]

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  31. Analoge Küche » Blog Archiv » Pasta, Carlos Pasta (6) am 12. November 2010 at 16:42:

    […] vom wunderbaren Blog anonymekoeche.net stellte neulich ein Pastarezept mit Brokkoli vor. Inzwischen kennst Du ja mein Verhältnis zu […]

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  32. depende am 13. November 2010 at 20:42:

    Broccoli mag ich so gar nicht und überhaupt nicht, aber wenn ich bei Deinem Rezept lese, das man ein paar Anchois in Öl mit Peperoncini und viel Knoblauch verschmelzen lassen könnte, geht alles…..habe heute erst auf Arte “zu Tisch in Apulien“ gesehen und habe mich dann gewundert, das in Deinem Blog schon vorher darauf Bezug genommen wurde. Divella Mehl für die Pasta passt wunderbar dazu. Mache sodann eine apulische Speise nach Art von Claudio. Wunderbar. Danke.
    lg
    p.s. habe vorletzte Woche die acht Stunden Lammkeule probiert, ohne Worte!!

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  33. Tom am 14. November 2010 at 18:14:

    Gesehen, gekocht, gegessen, für „Sau gut“ befunden. Danke, endlich kann ich mit dem jungen Gemüse was anfangen 😉

    Gruß Tom

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  34. barbara am 14. November 2010 at 22:33:

    widerstrebend gestern nachgekocht.erst blutete das herzilein als der broccoli immer unsichtbarer wurde, aber dann – es war molto gustoso. sieht aber tatsächlich aus wie braunbier mit spucke.

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  35. Strozzapreti in Broccolisauce – anonyme Ideen von “Anonyme Köche” | gastrophil am 15. November 2010 at 00:06:

    […] fehlt mir da als Schwabe einfach die Soße. Bei uns muss bekanntlich ja alles schwimmen. Bei diesem Rezept von der Seite Anonyme Köche konnte ich allerdings nicht widerstehen. Das musste ich einfach […]

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  36. Claudio am 15. November 2010 at 15:08:

    Freut mich zu lesen, dass nicht nur mit den Augen oder gar blauäugig gegessen wird, sondern auch mit eigenem Verstand und gutem Geschmack.

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  37. Andrea am 15. November 2010 at 20:06:

    das rezept kann sowas von passend, da ich irgendwie den gekauften broccoli vergessen hatte. jetzt ist alles im topf und ich bin sowas von gespannt. riechen tuts ja dank knoblauch und olivenöl schonmal umwerfend! danke schön!

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  38. Antonio am 15. November 2010 at 23:05:

    Claudio, basta broccoli!!!!

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  39. Petra Osterhofen am 18. November 2010 at 08:48:

    Wow, da bekomme ich ja schon am frühen Morgen hunger. Eine richtig gute Idee! Danke.

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  40. Daniela am 21. November 2010 at 18:54:

    Ich habe es gestern nachgekocht und sogar bei den Brokkoligegnern in der Familie hohes Lob geerntet. Meine Freundin mit der Verwandtschaft in Apulien sagte allerdings, dass dort die Rape niemalsnicht verkochen dürften und auch kein Käse an dieses Gericht gehöt. Geschmeckt hat es trotzdem sehr gut, auch wenn nur der Standard-Parmesan zur Hand war.

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  41. Claudio am 21. November 2010 at 20:35:

    Freut mich, Daniela. Und einen Gruss an die Freundin mit der Verwandtschaft in Apulien – recht hat sie. Die grossblättrigen Broccoletti (nicht die Röschen-Broccoli) oder Cima di Rapa habe ich auch gerne knapp gegart, und zwar auf diese Art: http://www.anonymekoeche.net/?p=624. Der Konflikt mit oder ohne Käse bleibt ein unlösbarer Grabenkampf.

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  42. Cannolu am 24. November 2010 at 14:50:

    Hi,
    habs soeben nachgekocht und es schmeckt wirklich fantastisch…war mit Gewissheit nicht das letzte Mal!
    Grazii mille per la ricetta!!
    A prestu

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  43. Gabor am 25. November 2010 at 15:22:

    Grad als ich loslegen wollte, habe ich zu meinem Entsetzen das Abwesendsein von Knoblauch in meiner Küche bemerkt. Also hab ich eine halbe kleine Zwiebel verhackt, sogar einen kleinen Spitze Rüebli ebenso gewürfelt und mitgeschmort, aber ansonsten genauso (naja… mit einem Fingerhut Weisswein abgelöscht) verfahren, wie im Rezept. War wirklich sehr fein. Merci
    Hey Claudio. Zeigst Du uns mal was Überraschendes mit Rucola, bitte? Ich mag das ungeheuer und wäre äusserst gespannt auf Deinen Input.

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  44. capitan am 26. November 2010 at 12:12:

    Das war lecker!
    Gestern nachgekocht und sehr lecker zu Abend gegessen.
    Mjam.

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  45. Utecht am 4. Dezember 2010 at 21:47:

    Gerade aus Bari zurück (mit einer bittersüßen Erinnerung an eine Meeresfrüchte-Überreaktion: http://utecht.wordpress.com/2010/12/04/konfrontationstherapie-mit-cozze/ ) und dem unbändigen Willen, orecchiette con le cime di rapa zu bloggen, lese ich dies hier. Gut gemacht, so ähnlich aß ich es dort oft, nur ohne Tomaten (aber mit broccoli statt rapa).
    Vollkornpasta ist ein ganz eigenes Thema. Zu süditalienischen Aromen geht das bisweilen…

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  46. Claudio am 6. Dezember 2010 at 09:21:

    Con piacere, Cannolu. Gute Idee, Gabor, im Frühjahr sollte ich endlich mal die Gnocchi mit frischer Brennnessel und Rucola posten. So soll es sein, capitan. Ganz fiese Erfahrung, Utecht, erinnert mich an ein Austernessen mit Nachwirkung in Barcelona.

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  47. brokkolinudeln mit haselnußbröseln am 11. Januar 2011 at 21:31:

    […] drei Tage kam heute mal wieder was Einfaches auf den Tisch. Einfach, aber lecker! Abgeguckt bei den Anonymen Köchen, und nur minimal abgewandelt – da keine passierten Tomaten im Hause waren mußte statt dessen […]

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  48. Soulfood semi-pugliese und ein finnischer Hochzeitswalzer « Utecht schreibt am 29. März 2011 at 11:38:

    […] Grenzgebiet immer noch keinen – zumindest nicht, ohne 50 km zu fahren – aber Claudio war ja nicht der einzige, der als Alternative Broccoli empfahl. Wie Frau Hazan besteht er darauf, […]

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  49. susue am 16. Mai 2011 at 16:04:

    Hallo Claudio, dieses Rezept hat mich wirklich enttäuscht. Es hat nur nach Kohl geschmekt. Ich habe es ausprobiert, weil es mich von den Zutaten her an mein Rezept erinnert, aber das Ergebnis ist so enttaüschend wie das Ausssehen. Auch ich mag kein Broccoli al dente, darum koche ich ihn ein paar minuten länger. Im gleichen Wasser koche ich die Orecchiette. In der Zwischenzeit braten ich den gekochten Broccoli mit Knoblauch und Peperoncini. Wenn die Pasta fertig ist, gebe ich sie in die Pfanne zu dem Gemüse mit 1-2 Löffel des Kochwassers, gebe noch etwas Öl dazu und koche das ganze 30 Sek. Danach nehme ich Pecorino gemisht mit gebratenen Semmenlbröseln. So schmeckt es mir und meiner Familie viel besser. Sonst liebe ich deine Rezepte.

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  50. Claudio am 18. Mai 2011 at 00:09:

    Oh, Madonna! Das klingt ja wie im Beichtstuhl. Kein Problem, susue, jeder kocht – zum Glück – nach seinem Gusto. Gehe hin und werde happy mit deiner Version.

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  51. susue am 20. Mai 2011 at 18:19:

    Danke,Claudio, ich werde mein Bestes tun.

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  52. Anni am 24. Mai 2011 at 17:34:

    Ich bin ja so gespannt! Es köchelt gerade auf meinem Herd! Und sieht vielversprechend aus! Normalerweise mag ich Brokkoli gern knackig kurz gekocht, eher blanchiert. Aber das hier wird sicherlich mindestens genauso lecker! 🙂

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  53. Was koche ich heute am 25. Mai 2011 at 08:57:

    Brokoli…na toll! Ist nicht gerade mein Favoriet, aber ich werde es heute trotzdem einfach mal versuchen und später Berichten wie es gelaufen ist….und natürlich wie es geschmeckt hat 😉

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  54. Anni am 25. Mai 2011 at 14:31:

    Nicht einen Löffel habe ich gestern davon abgegeben! 😀 Und für heute habe ich noch eine große Portion von dem leckeren Brokkoli und den Orecchiette! Yummie! Broccoli rulez! Cook it long and good!

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  55. melo am 27. Juni 2011 at 17:18:

    bin ich also auch noch über eure orecchiette gestolpert. ein urrezept dazu gibts übrigens – für die hardcorepuristen – im apulienkochbuch „apulien.entdecken und geniessen im tal der trulli.“
    mit cime di rapa, oel, peproncino, lorbeer, knoblauch, semmelbröseln und gehobeltem cacioricotta. gekocht von oma marietta (84) nach dem rezept ihrer grossmutter.

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  56. Sheik am 27. Juni 2011 at 19:19:

    also,,,,,,,,,,,, ich habs probiert und mir mühe gegeben : broccoli weder noch , mi dispiace amico 😉

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  57. Claudio am 28. Juni 2011 at 00:38:

    Cima di Rapa wird auch Broccoletti genannt und ist Stängelkohl, das wär vielleicht auch einen Versuch wert, melo und Sheik: http://www.anonymekoeche.net/?p=624

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  58. Antonio di Stoccarda am 28. Juni 2011 at 16:26:

    leute, kocht mir dieses apulische nationalgericht nicht tot!

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  59. Claudio am 30. Juni 2011 at 14:53:

    Macchè, Antò! Du siehst doch, dass hier im Gegenteil ein Revival der apulischen Tradition losgetreten wird, evviva!

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  60. Antonio di Stoccarda am 30. Juni 2011 at 16:50:

    ja, seh ich mit freuden.
    wollte nur zum ausdruck bringen:was aufn tisch kommt wird au gessn!

    war gestern abend bei sante de santis speisen und mit meinem apulischen freund aus, ceglie messapica, ging es eine wahnsinnig lange halbe stunde um die zubereitung der orechiette…….
    oh mann!!!

    ich habe mir eine arrabiata bestellt!

    ach ja – ICH MACH ES MIT KÄSE!!!!!! JA, ICH MACHE ES MIT KÄSE!!! und zwar mit Rodez!

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  61. Anonyme Köche » Blog Archive » Hauptmahlzeit Zucchini am 26. September 2011 at 23:30:

    […] – wobei hiermit die Schlaufe zu Umami gemacht wäre. Ich habe es schon einmal bei Brokkoli beschrieben: Habt keine Angst, Gemüse richtig weich zu kochen! Lasst euch von den […]

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  62. Cucina Piccina » Blog Archive Mit Links und Likes und kulinarischen Momentaufnahmen: Mandarinenküchlein mit karamellisierten Pecannüssen » Cucina Piccina am 3. Februar 2014 at 13:29:

    […] von Nicole Stich, die Kalbsbäckchenergüsse von Astrid Paul aka Arthurs Tochter oder die Orecchiette e Broccoli vom gar nicht so anonymen Koch Claudio del Principe. Schwer legendär sind auch diese […]

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  63. Francesco am 16. Februar 2016 at 16:14:

    Tolles Rezept. Ich mache die Orecchiette von Divella immer mit „Cime di Rapa“. Auf Deutsch heißt das Gemüse Stängelkohl.

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