Pasta, amore e fantasia.

Sepia Tortellini mit Oktopus

Als ob die Herstellung handgemachter Pasta nicht sinnlich genug wäre. Neulich mit Sepiatinte diesen lasziven Teig geknetet.

Pastateig mit Sepiatinte

Daraus wurden Tortellini. Gefüllt mit einer schlichten Kartoffelcreme. Dazu im eigenen Sud geschmorter Oktopus.

Pastamehl Tipo 00 und Semola rimacinata zu gleichen Teilen auf eine Arbeitsfläche sieben. Eine Mulde formen. Eier darin aufschlagen, Sepiatinte dazugeben, verquirlen. Teig 10 Minuten kneten, bis er eine homogene, glatte Oberfläche hat.

Teig 30 Minuten ruhen lassen, ausrollen, mit gezahntem Pastarad Quadrate von 5 x 5 cm schneiden. Je ein Kaffeelöffel Kartoffelcreme auf den Quadraten verteilen. Zu einem Dreieck falten, die beiden Enden zusammenführen und gut andrücken.

Sepia Tortellino

Tortellini im kochenden Salzwasser vier Minuten ziehen lassen. In eine Pfanne mit geschmolzener Butter schöpfen und eine Minute bei mittlerer Hitze schwenken.

Sepia Tortelli

Den Oktopus unter fliessendem Wasser abspülen und trocken tupfen.

In einem schweren Schmortopf Olivenöl erhitzen und mit ein paar Stangen Staudensellerie, einem grob zerteilten Fenchel, ein paar Fenchelsamen, Knoblauch, Lorbeer, ein paar Petersilienstängeln und einer aufgeschlitzten Peperoncinoschote fünf Minuten bei schwacher Hitze aromatisieren.

Die Hitze erhöhen, den Oktopus in den Topf geben und auf beiden Seiten je 5 Minuten braten. Wie er dabei die Farbe wechselt, ist jedes Mal ein Spektakel!

Die Hitze reduzieren und den Oktopus eine Stunde zugedeckt sanft schmoren. Den Topf vom Herd ziehen und den Oktopus eine Stunde im Topf auskühlen lassen.

Oktopus herausheben, Kopf, Eingeweidesack und Schnabel (zwischen den Tentakeln) entfernen und entsorgen. Fangarme einzeln abtrennen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Den köstlichen Sud passieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.

Mehlig kochende Kartoffeln schälen, vierteln, im Salzwasser weich kochen, abgiessen. In einem Topf Butter schmelzen und mit Knoblauch aromatisieren. Knoblauch entsorgen. Kartoffeln dazugeben, zerstampfen, mit Muskat und Pfeffer würzen und nach und nach Milch einrühren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Auskühlen lassen.

Sud mit Oktopus erwärmen. Tortellini in Teller verteilen, Oktopus dazugeben und mit dem Sud aufgiessen. Nach Belieben mit Fenchelkraut garnieren.

Ausnahmsweise ein Tischgebet sprechen.

Sepia Tortellini mit Oktopus


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  1. Belinda Kern am 26. Februar 2018 at 08:35:

    …einfach nur genial!😍

    -
  2. Treuholzer Stube am 5. März 2018 at 12:07:

    … mega lecker! 👌

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  3. Gabor von Zoltan am 11. März 2018 at 08:56:

    Jetzt mal abseits aller Gaumenfreude:

    Tolle Fotos.

    Sind die jetzt echt von Dir dihaim?

    Sieht wirklich wie vom Profi-Foodfotografen aus; insbesondere halt das Schwarz auf dem weissen Marmor.

    Ich guck mir die wirklich mit fast so viel Genuss an, wie wenn ich sie essen dürfte:

    Das Eine wirkt wie das Broschürenbildli für einen Edel-Töpferkurs für Wall-Street-Rentner und die Tortellini in Nahaufnahme wie die Mikroskopansicht jener Pollen, durch welche sich am Ende des allerallervorletzten Teil der Aliensaga das Monster selbst nach einem flammenden Inferno doch noch weiter vermehren könnte.

    Toll gemacht!

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  4. Claudio am 14. März 2018 at 04:19:

    Hey, merci, Gabor! Mir gehts wie dir, ich himmle Essen je länger je mehr auch visuell an und fotografiere es (jä, dähei) auch entsprechend.

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  5. Tobias am 14. März 2018 at 12:38:

    Tolles Rezept und tolle Bilder! Gießt du nach dem Anbraten des Oktopus noch Brühe/Wasser/Wein dazu? Ging für mich nicht ganz aus dem Rezept hervor.

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  6. Claudio am 14. März 2018 at 13:19:

    Das Verrückte, Tobias, ist: Es geht ohne Brühe/Wasser/Wein. Der Sud wird alleine vom Oktopus-Saft schon köstlich. Aber es spricht nichts dagegen, etwas Weisswein zum Ablöschen zu verwenden oder den Sud mit etwas Brühe aufzugiessen/abzuschmecken.

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  7. Miraqulix am 18. März 2018 at 15:54:

    Fauler Sack

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  8. Perle am 29. März 2018 at 11:17:

    Lieber Claudio,

    wie immer herzerwärmend!
    Eine Frage treibt mich aber um. Du hast mehrere verschiedenen Rezepte für frische Pasta veröffentlicht. Mal Mehl Tipo 00 und Eigelb, mal nur Semola rimacinata und Eier, mal Tipio 00 und Semola rimacinata und Eier…..
    Kannst du vieleicht mal einen kleinen Beitrag schreiben für welche Gerichte sich welche „Mischung“ am besten eignet (Gefüllte Pasta usw.) und warum? Mir würde es helfen den Schleier vom Pastahimmel zu verscheuchen.

    LG Perle

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  9. Brian Tonelli am 29. März 2018 at 18:43:

    Ein definitiv einzigartiges Gericht … Herzlichen Glückwunsch

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  10. Miraqulix am 3. April 2018 at 17:22:

    Riesen fauler Sack!

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  11. Miraqulix am 26. April 2018 at 02:47:

    Schämen!

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  12. Zink am 26. April 2018 at 16:19:

    „Miraqulix“ es reicht. Mach dich einfach vom Acker und erspar uns deine Kommentare. Du verstehst nichts. Mach deinen eigenen Block auf, den du dann kommentieren kannst. Viel Spaß dabei.

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  13. Miraqulix am 26. April 2018 at 22:57:

    Was versteh ich denn nich? Wenn man einen Kochblog gerne liest. Und der Blogger monatelang seinen Lesern nichts bietet. Wird man doch mal ein bisschen pieken dürfen, dass mal wieder was neues kommt.

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  14. Chris am 12. Mai 2018 at 09:12:

    Hey, das sieht richtig richtig lecker aus!! Ich bin ein riesen Fan von Pulpo und die schwarzen Nudeln noch dazu, machen dieses Gericht perfekt.
    Eigentlich müsste ich das mal ausprobieren, aber kochen zählt nicht allzu sehr zu meinen Stärken….

    LG und macht weiter so!

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  15. Angela am 12. Mai 2018 at 09:18:

    Sehr schön! Was ein Farben und Texturmix! Mir läuft das Wasser im Mund zusammen…..

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