{"id":1354,"date":"2010-03-15T11:34:51","date_gmt":"2010-03-15T10:34:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.anonymekoeche.net\/?p=1354"},"modified":"2010-03-16T20:46:09","modified_gmt":"2010-03-16T19:46:09","slug":"falsche-zeit-richtiger-ort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/?p=1354","title":{"rendered":"Falsche Zeit, richtiger Ort"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Zugfenster.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1355\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Zugfenster.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Zugfenster.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Zugfenster-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><em> <\/em><\/p>\n<p><em>Genau, nichts rauswerfen. Schon gar nicht Geld f\u00fcr schlechtes Essen.<\/em><\/p>\n<p>Vielleicht war es aus Vorfreude auf die bevorstehende Reise ins Piemont.<\/p>\n<p>Eins nach dem anderen kullerten klassische Musikst\u00fccke aus dem iTunes Store auf meinen iPod, als w\u00e4ren es Pop-Songs. Was sie tats\u00e4chlich l\u00e4ngst sind, dank Untermalung unz\u00e4hliger Filme und Werbespots. Nun sekundieren sie die vorbeiziehende Landschaft aus dem Zugfenster in Richtung S\u00fcden.<\/p>\n<p>Claire de Lune \u2013 Claude Debussy<br \/>\nTarantella (Il Padrino) \u2013 Nino Rota<br \/>\nWaltz No. 2 \u2013 Dmitri Dmitriyevich Shostakovich<br \/>\nDuo des Fleurs (Lakm\u00e9) \u2013 L\u00e9o Delibes<br \/>\nPromenade Sentimentale \u2013 Th\u00e9odore Dubois<br \/>\nVa, Pensiero (Nabucco) \u2013 Giuseppe Verdi<br \/>\nPreludio Atto 1 (La Traviata) \u2013 Giuseppe Verdi<br \/>\nAdagio in G Minore \u2013 Remo Giazotto<br \/>\nAdagio for Strings \u2013 Samuel Barber<\/p>\n<p>Die Region Vercelli hat mich auf eine \u00abEducational Tour\u00bb eingeladen. Das Konsortium Riso di Baraggia DOP, sowie diverse regionale Organisationen unternehmen gemeinsam grosse Anstrengungen, Land, Kultur und Produkte bekannt zu machen. Allem voran den erstklassigen <a href=\"http:\/\/www.risobaraggia.it\/\" target=\"_blank\">Reis<\/a>.<\/p>\n<p>Einzigartig auch deshalb, weil Reis aus dieser Region, im Gegensatz zu anderen Reisanbaugebieten in Italien wie der Lombardei oder des Veneto, \u00fcber die gesch\u00fctzte Ursprungsbezeichnung <a href=\"http:\/\/it.wikipedia.org\/wiki\/Prodotti_DOP,_IGP,_STG_e_IG_italiani\" target=\"_blank\">DOP<\/a> verf\u00fcgt, genauer die Sorten: Arborio, Baldo, Balilla, Carnaroli, S. Andrea, Loto und Gladio.<\/p>\n<p>Wie naturbelassen, gesund und absolut wertvoll Reis im Ursprung ist, wird einem immer besonders bewusst, wenn man eine Magenverstimmung hat. Weisser Reis ist dann das Leichteste, Zarteste und doch Nahrhafteste, was du deinem K\u00f6rper zuf\u00fchren kannst. Und DOP heisst auch, einen Reis zu bevorzugen, der f\u00fcr eine garantiert kompromisslos hohe Qualit\u00e4t b\u00fcrgt.<\/p>\n<p>Wirklich aussergew\u00f6hnlich jedoch sind die Menschen dieser Region. Sie sind etwas karg. Wie ihre B\u00f6den. Schon der Name \u00abBaraggia\u00bb steht f\u00fcr unkultiviertes, wenig fruchtbares Land. Dass die Bauern diesem sauren Boden den besten Reis abtrotzen und zudem den gr\u00f6\u00dften Umschlagsplatz f\u00fcr Reis in Europa betreiben, zeigt, wie z\u00e4h diese Zeitgenossen sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Riso Amaro (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bitterer_Reis\" target=\"_blank\">Bitterer Reis<\/a>), ein Klassiker des Italienischen Neorealismus wurde in diesem Gebiet gedreht. Schade, dass wir zwar pfundweise Prospektmaterial mit sch\u00f6nen Bildern in die Hand gedr\u00fcckt bekamen, aber keinen Reisbetrieb oder die filmreife Kulisse mit den bepflanzten Feldern zu sehen bekamen.<\/p>\n<p>Das lag nat\u00fcrlich auch an der Saison: \u00abIhr seid leider zur falschen Jahreszeit gekommen\u00bb, wurde uns in typisch italienischer Unbek\u00fcmmertheit beschieden. \u00abIm Mai stehen hier alle Felder unter Wasser. Ein stahlblauer Himmel und der Monte Rosa spiegeln sich darin \u2013 es ist spektakul\u00e4r \u2013 das muss man gesehen haben!\u00bb<\/p>\n<p>Dass sie die Agenda f\u00fcr Besuche dieses Naturspektakels setzen, ist ihnen anscheinend zu wenig bewusst. \u00abNa ja, ihr kommt dann einfach noch Mal im Mai, dann werdet ihr schon sehn.\u00bb<\/p>\n<p>Sinn f\u00fcr Humor musste man auch bei der Unterkunft zeigen. Wer des Italienischen m\u00e4chtig ist, geht mit gemischten Gef\u00fchlen in ein Hotel, das \u00abBettola\u00bb heisst: Spelunke. Das war es zum Gl\u00fcck \u00fcberhaupt nicht, aber daf\u00fcr ausserhalb einer vern\u00fcnftigen Reichweite zum netten Zentrum von Vercelli. Immerhin gab es aber auch keinen Internetanschluss.<\/p>\n<p>\u00abBedaure, wir haben kein Wireless\u00bb, sagte die nette Receptionistin. \u00abIch kann Ihnen ein Telefonkabel geben, aber ich weiss nicht, ob sie es wissen: Das ist sehr, sehr langsam. Ansonsten k\u00f6nnen sie gerne unseren Computer benutzen. Allerdings erst nach 21 Uhr, wenn der Nachtportier die Reception \u00fcbernimmt.\u00bb<\/p>\n<p>Den Piemontesern haftet das Klischee der Kauzigkeit an. Ich weiss nicht, ob die das wissen, aber man macht sich sehr, sehr schnell einen Reim darauf. Ausserdem sagt man, sie seien \u00abfalsi cortesi\u00bb, unaufrichtig h\u00f6flich. Das finde ich gar malizi\u00f6s und das geht wohl auf die Zeit zur\u00fcck, als ihnen die Savoyer ein Minimum an h\u00f6flichem Gebahren oktroyierten. Aber irgendwie tut sich der Italiener ja im Allgemeinen schwer, mit ungeschminkter Offenheit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Reispate1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1375\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Reispate1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Reispate1.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Reispate1-300x204.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Ein Kenner und \u00abPate\u00bb der Reisregion zeigt mir, wie sch\u00f6n die Baraggia zur richtigen Jahreszeit w\u00e4re.<\/em><\/p>\n<p>Irgendwie tun sie sich immer noch schwer damit. Als wir in Gattinara die Kellerei <a href=\"http:\/\/www.gattinara-nervi.it\/\" target=\"_blank\">Nervi<\/a> besuchten, k\u00fchlte man unser vitales Interesse \u00fcber eine Stunde mit Theorie im Weinkeller runter anstatt es mit einer Degustation zu erw\u00e4rmen. Der hat vielleicht Nerven dieser Nervi! Er weiss eben leider zu gut, wie gut sein Wein ist.<\/p>\n<p>Und auch wenn nicht immer alles wie am Schn\u00fcrchen oder nach unserer pingeligen Vorstellung abl\u00e4uft, lieben wir Italien doch eben genau wegen solcher Anekdoten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Nervi_Keller.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1356\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Nervi_Keller.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Nervi_Keller.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Nervi_Keller-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Nervi_Nischen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1357\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Nervi_Nischen.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Nervi_Nischen.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Nervi_Nischen-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><em> <\/em><\/p>\n<p><em>Im Keller von Nervi bleibt kein Auge trocken \u2013 daf\u00fcr die Kehle. <\/em><\/p>\n<p>Dem lustigen doch etwas gehetzten K\u00fcchenchef der Hotelfachschule, die im Anschluss an die nicht stattgefundene Weindegustation auf dem Programm stand, konnte ich dann immerhin ein paar Wahrheiten zum Thema Risotto abkaufen:<\/p>\n<p>Besser Schalotten, als Zwiebeln verwenden, sie sind eleganter \/\/ Soffritto geht sowohl mit Schalotten als auch mit Knoblauch \/\/ Tendenziell Schalotten mit Butter, Knoblauch mit Oliven\u00f6l (\u00abBattu\u00bb) kombinieren \/\/ Niemals Knoblauch und Schalotten mischen (tut das gut, ich predige das schon lange!) \/\/ Weisswein wird prinzipiell nur verwendet, um mit der S\u00e4ure einer fettigen Zutat (z.B. Lardo) entgegenzuhalten \/\/ Ist der Soffritto fettarm (z.B. f\u00fcr weissen oder Gem\u00fcserisotto) oder wird gar Oliven\u00f6l statt Butter verwendet, kann Weisswein zu aufdringlich sein \/\/ Es braucht ohnehin nicht zwingend ein Soffritto, oder Fett, um einen Risotto zu starten, die \u00abtostatura\u00bb, das zwingende Erw\u00e4rmen der Reisk\u00f6rner kann sogar auf dem blanken Topfboden vorgenommen werden \/\/ Weitere Zutaten wie Gem\u00fcse, Fleisch- oder Fischsaucen k\u00f6nnen problemlos in einem zweiten Topf zubereitet werden und erst zum Schluss unter den Risotto gemischt werden \u2013 Risotto ist nicht gleich Eintopf! \/\/ F\u00fcr Rotweinrisotto wird der Rotwein immer erst in einem separaten Topf reduziert, mindert Alkohol und S\u00e4ure \/\/ Sahne ist verp\u00f6nt, f\u00fcr die \u00abmantecatura\u00bb, das Einr\u00fchren der letzten Zutat vor dem Servieren wird meistens Grana oder anderer K\u00e4se verwendet, manchmal in Kombination mit kalter Butter \/\/ St\u00e4ndig R\u00fchren? Nein, volle Konzentration ja.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Professor-Cometto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1358\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Professor-Cometto.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Professor-Cometto.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Professor-Cometto-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zu Essen gab es reichlich, von erschreckender Simplizit\u00e4t und G\u00fcte, z.B. zehn G\u00e4nge und mehr, inklusive der obligaten Bagna cauda, carne battuta, Pasta, Risotto, Brasato al Barolo usw. Das Aufregendste war ein Reisgericht aus der Region Vercelli: Die \u00abPanissa\u00bb. Die klassischen Zutaten sind: Carnaroli-Reis, Schalotten, Borlottibohnen, Rotwein (z.B. Barbera), Lardo und\/oder Schwarte, ein regionaler Salami namens \u00abSalam d\u2018la duja\u00bb und Grana Padano.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Collage.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1359\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Collage.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Collage.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Collage-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Panissa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1361\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Panissa.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Panissa.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Panissa-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Muss man gegessen haben, Panissa: Ist sie zu derb, bist du zu posh.<\/em><\/p>\n<p>Carlo Zaccaria vom gleichnamigen <a href=\"http:\/\/risozaccaria.com\/\" target=\"_blank\">Reisproduzenten<\/a> aus dem benachbarten Biella bereitet in diesem <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=I29lYn0rZ9c\" target=\"_blank\">Video<\/a> eine zu. So einen Typen und seinen Betrieb h\u00e4tte ich gerne besucht. Ach, ich glaube, ich muss im Mai doch noch einmal hierhin kommen.<\/p>\n<p>Dann lohnt sich vielleicht auch der Rundflug \u00fcber die Baraggia, den die Gastgeber als Programm-Highlight gesetzt hatten. Nur eben, wir sind zur falschen Zeit hier: \u00abJetzt seht ihr nat\u00fcrlich so gut wie nichts!\u00bb.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Aeroclub_081.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1377\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Aeroclub_081.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Aeroclub_081.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Aeroclub_081-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genau, nichts rauswerfen. Schon gar nicht Geld f\u00fcr schlechtes Essen. Vielleicht war es aus Vorfreude auf die bevorstehende Reise ins Piemont. 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