{"id":1518,"date":"2010-05-17T17:37:58","date_gmt":"2010-05-17T15:37:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.anonymekoeche.net\/?p=1518"},"modified":"2010-05-17T17:42:35","modified_gmt":"2010-05-17T15:42:35","slug":"erste-adresse-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/?p=1518","title":{"rendered":"Erste Adresse in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Tryptichon_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1519\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Tryptichon_s.jpg\" alt=\"\" width=\"589\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Tryptichon_s.jpg 589w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Tryptichon_s-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wer tr\u00e4umt nicht davon, einmal ein eigenes, kleines Restaurant zu betreiben?<\/p>\n<p>Klar, die mit einem gesunden Sinn f\u00fcr Realit\u00e4t sagen sich, tr\u00e4umen darf man doch. Den notorischen Tr\u00e4umern, befiehlt hoffentlich rechtzeitig jemand, tr\u00e4um weiter!<\/p>\n<p>Und dann gibt es noch die wenigen Mutigen, die mit klarem Sachverstand und viel Herz ein Bijou realisieren, das man respektvoll mit einem Ausdruck umschreiben kann: Ein Traum.<\/p>\n<p>Wie gesagt, ich war neulich zum ersten Mal in Hamburg. Und es g\u00e4be dort weiss Gott gen\u00fcgend gastronomische Hot Spots, die man anlaufen k\u00f6nnte. Aber ich wusste genau, in welches Restaurant ich als allererstes gehen w\u00fcrde: Ins <a href=\"http:\/\/trific.de\/trific.de\/trific.html\" target=\"_blank\">Trific<\/a>.<\/p>\n<p>Die Glasfront, die Einrichtung und das Ambiente k\u00f6nnten dazu verleiten, das Trific als Boutique-Restaurant zu bezeichnen.<\/p>\n<p>Aber mit dieser gespreizten Marketingterminologie w\u00fcrde man dem Trific unrecht tun. Weil hier macht nicht irgendjemand auf irgendwas.<\/p>\n<p><a href=\"..\/wp-content\/uploads\/Heizk%C3%B6rper_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/Heizk%C3%B6rper_s.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier stehen zwei, die bei sich selber angekommen sind, mit beiden Beinen im Leben. Oliver Trific am Herd und seine Frau Tanja im Service. Das war ihr Ziel und das ist ihre Mitte.<\/p>\n<p>Ich bildete mir ein, Oliver ein wenig zu kennen, weil wir unsere Blogs gegenseitig gelesen, uns ein paar Kommentare und Mails getippt oder kurz auf Facebook gechattet hatten.<\/p>\n<p><a href=\"..\/wp-content\/uploads\/Oliver_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/Oliver_s.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und doch \u2013 es ist immer wieder faszinierend \u2013 die Haltung, die jemand an den Tag legt, nennen wir es Ehrlichkeit, kann man nicht faken.<\/p>\n<p>Auch nicht gegen\u00fcber sich selbst. Nach Jahren als Koch in Sternelokalen und sp\u00e4ter als Foodstylist f\u00fcr renommierte Auftraggeber ist die Zeit reif, seiner Berufung ungeschminkt nachzugehen.<\/p>\n<p>Diese Ehrlichkeit macht auch die Stimmung im Restaurant aus.<\/p>\n<p>Von der schlanken Auswahl an marktfrischen Gerichten mit regionalem Bezug bis zur unversnobten Weinkarte.<\/p>\n<p>Worum es den beiden grunds\u00e4tzlich geht, bringen sie in diesem <a href=\"http:\/\/nutriculinary.com\/2010\/02\/23\/restaurant-trific-eroffnet-das-interview\/\" target=\"_blank\">Interview<\/a> mit dem gemeinsamen Freund Stevan Paul wunderbar auf den Punkt.<\/p>\n<p><a href=\"..\/wp-content\/uploads\/Barlampe_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/Barlampe_s.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist das Trific eines dieser seltenen Restaurants, bei denen es nicht darauf ankommt, was auf der Karte steht, sondern wie es auf den Teller kommt.<\/p>\n<p>Ungek\u00fcnstelt, aber handwerklich impeccable. Und ein bisschen, wie wenn man zu guten Freunden essen geht.<\/p>\n<p><a href=\"..\/wp-content\/uploads\/Tulpen_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/Tulpen_s.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es w\u00e4re im besten Sinne, dieser Vergleich sei erlaubt, eine Osteria, wie sie im italienischen Slow Food-Guide steht: Der Patron steht selber in der K\u00fcche und konzentriert sich auf selbstgemachte, schn\u00f6rkellose Gerichte.<\/p>\n<p>Wenn immer m\u00f6glich mit biologischen Produkten aus der Region. Die Handschrift ist zeitgem\u00e4ss und inspiriert von der K\u00fcche Italiens und Frankreichs.<\/p>\n<p>Man muss hier niemandem etwas beweisen \u2013 ausser vielleicht, dass es m\u00f6glich ist, seinen Traum mit G\u00e4sten teilen zu k\u00f6nnen, ohne dass man ihnen eine Illusion servieren muss.<\/p>\n<p><a href=\"..\/wp-content\/uploads\/Totale_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/Totale_s.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer tr\u00e4umt nicht davon, einmal ein eigenes, kleines Restaurant zu betreiben? Klar, die mit einem gesunden Sinn f\u00fcr Realit\u00e4t sagen sich, tr\u00e4umen darf man doch. Den notorischen Tr\u00e4umern, befiehlt hoffentlich rechtzeitig jemand, tr\u00e4um weiter! 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