{"id":4756,"date":"2014-01-26T22:41:35","date_gmt":"2014-01-26T21:41:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.anonymekoeche.net\/?p=4756"},"modified":"2014-01-27T08:11:46","modified_gmt":"2014-01-27T07:11:46","slug":"blumen-besorgen-nicht-vergessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/?p=4756","title":{"rendered":"Blumen besorgen nicht vergessen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Risotto-Fiori-di-Zucchine_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4757\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Risotto-Fiori-di-Zucchine_s.jpg\" width=\"600\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Risotto-Fiori-di-Zucchine_s.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Risotto-Fiori-di-Zucchine_s-300x206.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Knoten in die Serviette machen lohnt sich: Makelloser Risotto mit Zucchinibl\u00fcten.<\/p>\n<p>Bisschen komisch ist es schon, gerade jetzt damit zu kommen. Denn Zucchinibl\u00fcten geh\u00f6ren ja in den Sommer. Ich wundere mich auch.<\/p>\n<p>Nur, die folierten Sch\u00e4lchen mit den h\u00fcbschen italienischen Bl\u00fcten begegnen mir praktisch das ganze Jahr \u00fcber in den Gem\u00fcseabteilungen.<\/p>\n<p>Gew\u00f6hnlich lass ich sie\u00a0kopfsch\u00fcttelnd, und auch\u00a0ein bisschen wehm\u00fctig, liegen. Ebenso wie Treibhaus-Zucchini und andere saisonverirrte Gem\u00fcse.<\/p>\n<p>Jetzt war ich das erste Mal froh darum. Denn ich musste die <em>Fiori di Zucchine<\/em> f\u00fcr ein Kundenmagazin fotografieren.<\/p>\n<p>Danach habe ich sie \u00a0zu einem bl\u00fctenreinen Risotto verarbeitet. Und diesen Risotto sollte man sich \u2013 bittesch\u00f6n \u2013 im kulinarischen Kalender f\u00fcr kommenden Sommer dick anstreichen.<\/p>\n<p>Er ist grazil. Cremig. Mild. Und irgendwie\u00a0sophistiziert. Endlich ein Risotto, bei dem man den Eigengeschmack des guten Reiskorns tats\u00e4chlich wahrnimmt, so fein ist das Aroma der Zucchinibl\u00fcten.<\/p>\n<p>Als Vorspeise eine gute Hand voll guten Carnaroli superfino und vier Zucchinibl\u00fcten pro Person rechnen.<\/p>\n<p>Den Topfboden gerade eben mit Oliven\u00f6l bedecken. Eine fein geschnittene Schalotte darin langsam glasig schmelzen. Geputzte, kleingeschnittene Zucchinibl\u00fcten dazugeben und anschmoren, bis sie in sich zusammenfallen.<\/p>\n<p>Mit Salz, Pfeffer und \u00a0wenig Muskat w\u00fcrzen. Herausnehmen und beiseite stellen.<\/p>\n<p>In derselben Pfanne den Reis einr\u00fchren und gleichm\u00e4ssig auf Temperatur bringen. Ein halbes Glas trockenen Weisswein angiessen und komplett reduzieren.\u00a0Nach und nach selbst gemachte, warme Gem\u00fcsebr\u00fche angiessen.<\/p>\n<p>Man soll einen Risotto keine Sekunde aus den Augen lassen und ihm die geb\u00fchrende Aufmerksamkeit widmen. Klar. Aber st\u00e4ndiges R\u00fchren, wie oft beflissen kolportiert wird, ist nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Es reicht, den Reis einmal kr\u00e4ftig durchzur\u00fchren, sobald\u00a0die Br\u00fche aufgesogen\u00a0ist. Dann gibt man eine weitere Suppenkelle voll Br\u00fche dazu und wartet wieder, bis sie aufgesogen ist, bevor man wiederum kr\u00e4ftig r\u00fchrt.<\/p>\n<p>Mit jedem Mal l\u00f6st sich St\u00e4rke aus dem Korn und der Reis wird immer cremiger \u2013 beh\u00e4lt jedoch den gew\u00fcnschten Biss.<\/p>\n<p>Erreicht man den Punkt, an welchem das Reiskorn weich, aber eben noch Biss hat, wird der Reis mit Butter und Parmesan glattger\u00fchrt \u2013 <em>mantecare<\/em> wie man in Italien sagt: Dazu die beiseite gelegten Bl\u00fcten zum Risotto geben und 25 g kalte Butter und 25 g geriebenen Parmesan darunterschlagen.<\/p>\n<p>Vor dem Servieren zwei Minuten ruhen lassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Risotto-Fiori-di-Zucchine-close_s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4758\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Risotto-Fiori-di-Zucchine-close_s.jpg\" width=\"600\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Risotto-Fiori-di-Zucchine-close_s.jpg 600w, https:\/\/www.anonymekoeche.net\/wp-content\/uploads\/Risotto-Fiori-di-Zucchine-close_s-300x217.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erreicht man den Punkt, an dem man erkennt, dass\u00a0vollkommener Genuss nicht dann erreicht ist, wenn man nichts mehr hinzuf\u00fcgen, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann,\u00a0sollte man sich f\u00fcr seinen Mut zur Schlichtheit mit einem Schluck k\u00fchlen Weisswein\u00a0begl\u00fcckw\u00fcnschen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Knoten in die Serviette machen lohnt sich: Makelloser Risotto mit Zucchinibl\u00fcten. 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