Die volle Kleinigkeit.

Seppioline ripiene

Erfüllung latenter Sehnsucht nach Meer auf dem Teller: Seppioline ripiene.

Eigentlich schnell zubereitet und leider viel zu schnell verputzt. Gefüllte Tintenfische. Kleine Seppioline wie auch Calamari oder Seppie gibt es bei uns zum Glück gefroren und bereits geputzt zu kaufen.

Den Kopf abtrennen und mit den Tentakeln kleinschneiden. Damit eine Füllung herstellen: Mit aufgeweichtem altem Brot, Knoblauch, Petersilie und einem Ei. Salzen, pfeffern, zu einer homogenen Masse mischen und die Tuben damit befüllen. Mit einem Zahnstocher verschliessen.

Im Olivenöl anbraten, bis sie etwas Farbe annehmen. Dann mit einem Schuss Weisswein ablöschen. Deckel drauf und schmoren bis sie weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dauert je nach Grösse 10 bis 20 bis 30 Minuten. Geduld zahlt sich hier aus. Sie sollten auf keinen Fall gummig sein. Gegessen wird erst, wenn sie wirklich zart sind. Merkt man, wenn man sie mit einem Zahnstocher ansticht. Man kann sie auch – con calma – gut vorbereiten und dann warm halten, bis alle am Tisch sind.

Auch die grösseren Tintenfische wie Calamari oder Seppie können so gefüllt werden. Nach dem Ablöschen mit dem Weisswein kann man auch etwas passierte Tomaten dazu geben und einen Schluck Wasser und sie in umido zugedeckt schmoren, was ein besonders delikates Sughetto ergibt.

Und eine besonders würzige Variante gelingt mit einer Füllung, der man noch ordentlich kleingeschnittene Salsiccia beimengt.

Es ist eines dieser Gerichte, die eigentlich ganz einfach in der Zubereitung sind, aber einem das Gefühl geben, etwas Grossartiges vollbracht zu haben. Und natürlich schmeckt es einfach grandios!

 



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