Sind sie nicht suess?

Kinder, Kinder – da hätten die Italiener jede Menge Probleme zu lösen.

Aber nein, sie suchen lieber Wege und Mittel, um möglichst wenig selber zu bewältigen: Zum Beispiel das schweisstreibende Öffnen von Zuckertütchen.

Dazu wurde ein kurioser Apparat mit einem kurligen Schlitz entwickelt: Darin verbirgt sich ein rotierendes Messer (kennt man aus Indiana Jones).

Hält man das Zuckertütchen in den «Era Sugar Service», wird es „guillotiniert“. Hurra! Es fliesst kein Schweiss und erst recht kein Blut.

Dafür rieselt beim Herausziehen jeweils etwas Zucker herunter, weshalb die Theke mit der Zeit schön klebrig wird.

Zwei Tage nach meiner Entdeckung in der Bar war das Gerät übrigens defekt. Jemanden finden, der es repariert? Ha! Sie Spassvogel.


17 Kommentare zu Sind sie nicht suess?

  1. lamiacucina am 29. Juli 2010 at 06:42:

    Der Entsorgungsschlitz für die gebrauchten Tütchen ist ebenfalls genial.

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  2. Eline am 29. Juli 2010 at 09:27:

    Da sehnt man sich doch nach den schönen Edelstahl-Zuckerdosen mit den 2 langen Löffeln, die leider immer weniger in den Bars zu sehen sind.

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  3. nata am 29. Juli 2010 at 09:52:

    Jetzt wirds aber spannend. Wie geht die Geschichte denn nun weiter? Werden die Kaffetrinker auch ohne das Gerät überleben können?

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  4. Jutta Lorbeerkrone am 29. Juli 2010 at 09:56:

    Die alten Zuckerdosen, die mir auch lieber waren, sind gesetzlich – ich glaube sogar EU Vorschrift… – verboten worden. Sonst staenden die gewiss noch auf den Theken.

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  5. Wolf am 29. Juli 2010 at 10:37:

    Mit so einem Ding muss der Barbesitzer weniger Schnipsel von den Tischen fegen, wenn der Wind sie nicht eh schon auf dem Boden verteilt hat.

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  6. Claus am 29. Juli 2010 at 11:09:

    Ich glaubs nicht! Die spinnen, die Römer…

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  7. Schnick Schnack Schnuck am 29. Juli 2010 at 11:21:

    Herzzerreißend.

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  8. jürg am 29. Juli 2010 at 11:49:

    wahrscheinlich hat jemand das tütchen nicht richtig wie angegeben in den schlitz eingeführt, kein wunder ist das gerät jetzt defekt! nein im ernst – das ist einfach unglaublich!

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  9. espresso am 29. Juli 2010 at 13:56:

    so abwegig ist das doch gar nicht. wie soll man denn sonst gleichzeitig espresso trinken und telefonieren?

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  10. Christian am 29. Juli 2010 at 22:32:

    Den merk- und denkwürdigsten Kaffee meines Lebens hatte ich einst im Urlaub in Griechenland serviert bekommen: Eine Tasse heisses Wasser mit original 3 Tütchen: Tütchen mit Instantkaffee, Tütchen mit Milch-Instantpulver, Tütchen mit Zucker. Dein entdeckter Apparat wäre damals verdammt praktikabel gewesen. Sachen gibt´s, die gibt´s gar nicht.

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  11. carlo am 30. Juli 2010 at 18:14:

    Macché. Da sitzt doch ein Kobold im Kästchen und leckt die Zuckerkristalle weg. Dabei hats ihm die Zunge eingeklebt. Jetzt ist er sauer und hat die Schoten dichtgemacht. Bravo, Claudio.

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  12. Antonio am 31. Juli 2010 at 16:29:

    ..möglich dass man mit diesem „Era Sugar Service“ auch Pariserpackungen aufschneiden könnte. Dabei gäbe es keinen Abfall ausser den Abgeschnittenen Teil der Packung und der Stab würde mit der Zeit nicht kleben.. eigentlich alles Vorteile. Suchen die einen Verteiler für die Schweiz?

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  13. Kirsten am 3. August 2010 at 13:29:

    Diese Erfindung stammt (und da bin ich mir gaaaanz sicher!!!) bestimmt von einem Mann, der weder an das Hinterherputzen noch an einen möglichen Zuckertütenöffnungsmaschinenfachmann gedacht hat, der das Ganze bei eventuellem Schaden reparieren könnte. Der Erfinder hat sich wahrscheinlich wie ein Kind über seine Erfindung gefreut – in etwa so, wie mein Sohn, wenn er mit Lego etwas Tolles gebaut hat.
    Der Käufer, vermutlich der Barbesitzer – wahrscheinlich ebenfalls ein Mann – war natürlich auch schwer beeindruckt und hat sich das Supergerät gleich angeschafft. Ich glaube, frau hätte sich sowas allein schon aus Platzspargründen nicht gekauft. ;-)))

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  14. Veroohh am 3. August 2010 at 23:29:

    koch doch mal wieder was!
    z.b. bin ich auf der suche nach einer wahnsinns wassermelonensuppe, die ich mal vor jahren hatte…

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  15. Finkus Bripp am 5. August 2010 at 17:38:

    Wow, cool… weisst du, ob das Ding patentiert ist?

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  16. Claudio am 5. August 2010 at 18:10:

    I have no idea, my friend. Hey, don’t even think about it …

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  17. Die spinnen die Römer (Italiener) « frauvogel am 19. Februar 2013 at 19:47:

    […] 29. Juli 2010 · von frauvogel · in Leben via anonymekoeche.net […]

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