Commedia di Vino

Beschreibt Montalcino wie Dante das Inferno: Weindozent Filippo Bartolotta.

Ausgerechnet er, gebürtiger Florentiner, und somit ein natürlicher Feind der Sieneser, doziert über Wein an der Università di Siena. Und dann noch wie! So lebhaft und packend, dass das Präsidium des Consorzio del Vino Brunello di Montalcino ihn für die Promotionstour 2012 engagiert hat.

Heute doziert er in Zürich. In einer süffigen Assemblage aus Italienisch-Englisch und mit einem Timbre, als hätte er seine Stimmbänder im Fass ausgebaut. Ja, Fass. Denn dieses andere Wort, *arrique, an das darf man heute nicht mal mehr denken! Total verpönt. Heute heisst der Tenor Terroir.

Und dorthin führt seine Reise. Ins toskanische Montalcino. An dieses abgeschiedene Fleckchen Erde. Mit den abgeschotteten Menschen. Die diese abgedrehte Rebe pflegen. Sangiovese. Oder Bastardo, wie die Bauern sie liebevoll nennen, weil die Traube so dünnhäutig ist.

Dazu degustieren die geladenen Gäste den Jahrgang 2007. Um nur einige zu nennen: Casiano Colombaio, Col d’Orcia, Fossacolle, Ferrero, Scopone, Fanti, Collemattoni oder Uccelleria.

«The Brunello 2007 has a great approachability. Do you agree?» Ja, klar. Würde sogar zustimmen, wenn er sagen würde: «The Brunello 2007 makes the world a better place».

Was würde man mehr wollen, als mit dem Blick über die Hügel von Montalcino streichen, einen Teller Tagliatelle al Tartufo vor sich haben, eine Tagliata auf dem Grill wissen und dazu einen gehörigen Schluck Brunello kauen?

Mehr Brunello trinken? Schliesst euch den Schweizern an, die haben den höchsten Brunello-pro-Kehle-Verbrauch weltweit. Mehr über Wein wissen? Lest das Weinmagazin Vinum, die haben diesen gelungenen Anlass organisiert. Mehr von Filippos Reisen erfahren? Schaut euch seine Luxury Vacations an.


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  1. Mike am 4. Mai 2012 at 00:14:

    Schön!

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  2. Magdi am 5. Mai 2012 at 09:55:

    Wieso nicht wie das paradiso? Wir haben Rosso di Montalcino und Brunello für Durst getrunken, in jungen Jahren, an Ort und Stelle, fast jedes Jahr einmal:) Letztes Jahr haben wir unsere Kinder (18 und 15) in diese Gegend eingeführt. War äußerst interessant!!

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  3. Claudio am 5. Mai 2012 at 22:45:

    Tja, liebe Magdi, weil das Bestellen dieses Fleckchens Erde eben kein Zuckerschlecken ist, sondern eine Höllenarbeit! Freue mich auch schon, wenn ich meine Jungs mehr und mehr für gutes Essen und Wein begeistern kann. Mit 9 und 12 sind sie bereits in den Startlöchern!

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  4. Anonyme Köche » Blog Archive » Eine Nase voll Prosecco Superiore am 4. Oktober 2013 at 22:14:

    […] präsentiert Konsortium, Kellereien und Kultur. Wie letztes Jahr mit Filippo Bartolotta über Brunello. Und das verspricht einen breiten und lehrreichen Einblick in ein Weingebiet – manchmal inklusive […]

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