Sommer prolongieren. Gute Idee.

Allein für diesen Blick vom Pool aus, könnte ich gleich noch einmal hinfahren.

Oder im Herbst eine kulinarische Lesung dort geben. Einen Kochworkshop mit Patrick vielleicht. Ein Weinseminar mit Finkus Bripp organisieren.

Oder wenn schon nicht den eigenen Ferrari im nahen Maranello abholen gehen, dann mindestens die Jungs von Radical Mag bitten, mich einmal, nur einmal, auf eine Testfahrt mitzunehmen, damit wir gemeinsam bis spät nachts Grappa di Lambrusco tanken könnten.

Italienreisenden, die diesen Herbst einen kurzen Stop-Over suchen, um den Sommer noch etwas hinauszuzögern, oder sich auf Erkundungstour durch die Welt der italienischen Wein- und Genussfreuden befinden, empfehle ich es.

Dieses Resort ist deshalb so einzigartig, weil man sich unter einem italienischen Agriturismo wahrlich etwas Rustikaleres vorstellt. Urlaub auf dem Bauernhof eben. Und doch, so eigenwillig progressiv sich OPERA02, Cà Montanari, gibt; es ist tatsächlich ein biologisch geführter Weinbau- und Landwirtschaftsbetrieb. Und dieser liegt – zmittst im Gjätt – irgendwo im Nirgendwo der Emilia Romagna.

Man geniesst im designinspirierten Ambiente simple, leicht neu interpretierte Gerichte aus der emilianischen Tradition. Tutto fatto in casa, chiaro.

Einige Weine sind herausragend, allen voran der Lambrusco Opera rosa. Der Service ist herzich, jung und gewiss motiviert, aber an unserem Abend nicht ganz auf der Höhe. Und deshalb auch nicht verlegen, die Lücken im Weinwissen mit der lakonischen Aussage zu schliessen: “Ich trinke ehrlich gesagt lieber Bier als Wein.” Immerhin eine erfrischend ehrliche, unprätentiöse Antwort.

Um in eines der insgesamt acht Junior-Suiten genannten Zimmer mit Galerie und Balkon zu gelangen, geht man an der beeindruckenden Acetaia entlang. Der Geruch, den die gut 300 Fässer des hochwertigem Aceto und Aceto Balsamico traditionale verströmen ist gigantisch!

Abgefüllt wird er unter anderem in stylische Flakons, die – na, von wem wohl? – Giugiaro entworfen wurden.

(Bilder 1-4 Website Opera02)


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  1. Eline am 24. August 2011 at 10:44:

    toller tip, wird gespeichert. ich mag diese gegend sehr, schon alleine wegen wirklich gutem, nicht industriellem lambrusco. und wegen dem guten essen. und der grappa klingt auch vielversprechend.

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  2. Magdi am 24. August 2011 at 11:26:

    Prolungieren könnte ein südtiroler Ausdruck sein. Wunderschöner Ort den du da besucht hast. Wir sind eher am Gardasee zuständig:)

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  3. concuore am 24. August 2011 at 17:38:

    Sieht gut aus, gib da doch mal eine kulinarische Lesung mit Kochworkshop und Weinseminar ;-) Aber bitte im nächsten Jahr, dieses kann ich nicht mehr umbuchen.

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  4. Claudio am 24. August 2011 at 18:22:

    Vor allem ein schneidiger Lambrusco fermo (still) hat mir gut gefallen, Eline. Trau mich fast nicht, zu beichten, Magdi, aber wir waren in einem Agriturismo in Monzambano, nur war es uns dann für eine Stippvisite bis zu euch doch ein bisschen zu weit weg! Das ist mal eine motivierende Ansage, concuore, ich arbeite daran, versprochen.

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  5. Ferien bauernhof am 7. September 2011 at 14:28:

    Nun ist dies ein wirklich erstaunlicher Ort für ein Wochenende zumindest genießen erstaunlich entspannend Atmosphäre.

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  6. Ferien bauernhof am 25. Oktober 2011 at 14:47:

    Dieser Ort ist bezaubernd, den perfekten Urlaub.

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  7. Anonyme Köche » Blog Archive » From Italy with Love am 3. Juni 2013 at 01:13:

    […] Geht nach Ferrara und verleibt euch die einzigartige Salama da Sugo ein! Übernachtet auf einem Bio-Agriturismo neben hunderten von Aceto-Fässern. Lasst euch auf mythischen Risotto ein. Es wird unvergesslich, […]

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