Gute Idee, sehr gute Idee sogar.

Spargel Quiche

Ich mag meine spontanen Ideen: Quiche mit weissen Spargeln.

Wer kennt das? Man hat etwas im Kopf und kann sich so richtig gut vorstellen, wie es schmeckt, obwohl man es a) noch nie zubereitet hat, b) kein Rezept dafür kennt, aber c) sofort zur Tat schreitet, weil länger hält man es nicht aus, man will es jetzt sofort zubereiten und essen!

Da ich kaum zum Bloggen komme, verlieren wir auch nicht länger lange Worte, ihr wollt das schliesslich nachbauen, so lange es noch weissen Spargel gibt. Also, hier quick ’n‘ dirty:

Für den Teig (ergibt etwas mehr als nötig)

500 g Mehl
125 g Butter
200 g Wasser
2 Eier
12 g Salz

Mehl in eine Schüssel sieben. Alle Zutaten zügig vermengen (ich mach das von Hand, geht natürlich auch maschinell). Zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt mindestens 2 Stunden kühlstellen.

Für den Guss

700 g weisse Spargeln
300 g gesalzener Rohspeck
1 Spritzer Weisswein
1 Zwiebel
100 g Gruyère
1 Ei
250 g Crème fraîche
500 g Vollrahm
Petersilie

Gesalzener Speck in Würfel schneiden, geduldig knusprig braten, mit einem Spritzer Weisswein deglacieren und auskühlen lassen. Zwiebel und Petersilie fein schneiden, Käse reiben. Alles mit dem Ei, Crème fraîche und Vollrahm verrühren. Leicht salzen und pfeffern. Spargeln schälen und in 5 cm lange Stücke schneiden.

Eine 28er Springform ausbuttern. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1 cm dick ausrollen, Springform damit bis zum Rand hoch auskleiden. Spargelstücke einschichten und mit dem Guss bedecken. Bei 200 Grad 30 Minuten backen, Oberfläche mit Alufolie abdecken und weitere 15 Minuten fertig backen.

Genau so hab ich mir das vorgestellt: Schmeckt fantastique.


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  1. Houdini am 5. Mai 2017 at 02:05:

    Das musste ja schmecken!
    Spontaneität oder Kreativität solcher Art zu pflegen ist für einen kochenden Farang hier in Thailand fast Bedingung, denn oft sind Produkte europäischer Gerichte nicht erhältlich.
    Die Mengenangaben für die Füllung ergeben wohl auch etwas mehr als nötig 😉

    -
  2. Claudio am 5. Mai 2017 at 07:34:

    Das glaub ich, Houdini. Wie weit geht man da? Schon mal Züri Gschnätzlets mit Crevetten gemacht? Menge ist prima aufgegangen, zwei Lagen Spargeln und etwa 6 cm hohe Quiche.

    -
  3. Gerhard am 6. Mai 2017 at 08:45:

    Guten Morgen!
    Schaut köstlich aus! Vollrahm = Schlagobers?
    Liebe Grüße aus Wien

    -
  4. Claudio am 6. Mai 2017 at 09:17:

    Servus nach Wien, lieber Gerhard! Vollrahm ist Sahne mit 35% Fett, die kommt flüssig rein, also schlagens den Obers ned 😉

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  5. Houdini am 9. Mai 2017 at 08:19:

    Ich geniesse gerade ein Züri Gschnätzlets gemacht mit Crevetten und Pilzen, super. Dake für die Idee, Crevetten auf diese Art zuzubereiten.

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  6. Claudio am 9. Mai 2017 at 23:34:

    Fantastisch, Houdini! Bestimmt besser als die Mehrheit der Züri Gschnätzlets die durchschnittlich serviert so werden.

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  7. Marianne am 11. Mai 2017 at 14:00:

    Heute habe ich die Tarte nachgebacken, einfach köstlich. Ich habe allerdings eine 16er Form genommen (und die andere Hälfte des Teigs eingefroren) Die Form samt Teig habe ich für eine halbe Stunde tiefgekühlt, dann 15 Min. vorgebacken. Anschließend die Quiche fertigggebacken, sie war herrlich knusprig.
    Danke für dein Blog, das ich immer gern lese und auch schon viel lernen konnte.
    Marianne

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  8. Claudio am 11. Mai 2017 at 15:08:

    Super Idee mit dem Kühlen und Vorbacken, liebe Marianne, danke für den Tipp! Vor allem das Blindbacken will ich das nächste Mal auch ausprobieren.

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  9. Marianne am 11. Mai 2017 at 16:34:

    Hallo Claudio,
    möchte mich nochmal kurz melden: für das Vorbacken (Teig vor dem Tiefkühlen mit der Gabel mehrfach anpiecken) kann man sich beim tiefgekühlten Teig das Backpapier samt Hülsenfrüchte zum Beschweren, sparen, der Teig geht auch so nicht hoch!
    Marianne

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  10. Claudio am 11. Mai 2017 at 17:10:

    Clever, danke!

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