Beef und Bier, das rat ich dir.

Beef Short Ribs

Beef und Beer sind best Buddies. Diese Short Ribs können ein Lied davon singen.

Die vermutlich besten Beef Short Ribs – stundenlang in malzaromatischem Guinness geschmort – hatte ich mal in einem Pub in Irland. Seitdem sind sie mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Endlich hab ich sie mal zubereitet.

Ich bin Fan von diesem total unscheinbaren Second Cut, für das ich jedes Filet links liegen lasse. Bisher habe ich das Stück, das wir in der Schweiz Federstück nennen, immer nur für Suppenfleisch verwendet. Es ist ziemlich durchzogen und wird ziemlich zart und schmelzig-saftig.

Die Zubereitung ist simpel. Man kann es auch gut vorbereiten und wieder erwärmen. Als Beilage empfehle ich Mashed Potatoes mit frischem Meerrettich.

Zutaten
1,5 kg Short Ribs (aus der Rinder-Querrippe vom Metzger zuschneiden lassen)
2 EL Olivenöl oder Bratfett 1EL Butter
200 g Karotten, gewürfelt
100 g Knollensellerie, gewürfelt
100 g Zwiebel, grob geschnitten
1 Knoblauchknolle, quer halbiert
1 EL Rohrzucker
1 EL Tomatenmark
0,5 l dunkles Bier (Guinness, Feldschlösschen dunkel oder anderes)
0,5 l Rindsfond
1  Zweig frischer Rosmarin und Thymian
1 Bund flache Petersilie
Feines Meersalz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Ofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Short Ribs kurz abspülen, trockentupfen und gut salzen.
Ofenfesten Bräter sehr stark erhitzen.
Short Ribs in wenig Olivenöl portionsweise anbraten.
Fleisch herausnehmen, beiseite stellen und kräftig pfeffern.
Fett aus dem Bräter abgiessen.
Butter auf dem Bratensatz schmelzen lassen, Röstgemüse bei mittlerer Hitze 5 Minuten anschwitzen.
Zucker und Tomatenmark dazugeben und unter Rühren ein paar Minuten rösten.
Mit dem Bier ablöschen. Einmal kurz aufkochen lassen. Rindsfond dazugiessen.
Fleisch mit den Kräutern in den Bräter legen, zugedeckt im Ofen 6 Stunden schmoren.
Fleisch behutsam herausnehmen und beiseite stellen.
Sauce durch ein Sieb passieren, kräftig aufkochen und auf die Hälfte reduzieren bis sie eine sirupartige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Aceto Balsamico abschmecken.
Fleisch in der Sauce erwärmen.

Mashed Potatoes mit frisch geriebenem Meerrettich ist eine klassische Kombi im englischsprachigen Raum. Für mich war sie neu und extrem frisch und passend.

Dazu 1 kg mehlig kochende Kartoffeln schälen, vierteln und im Salzwasser weich kochen. Abgiessen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Aber nicht zu sehr. Ich mag es, wenn es noch kleine Kartoffelstückchen drin hat.

100 g Butter und 1 dl Milch dazugeben, sanft vermengen und auf die gewünschte Konsistenz einköcheln (je nach Geschmack mehr oder weniger Butter und Milch verwenden).

Frisch geriebenen Meerrettich darunterziehen, Mashed Potatoes auf Teller oder Servierschüssel verteilen, Short Ribs darauf platzieren, mit Sauce nappieren und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Mit einem dunklen Bier kräftig auf die vollbrachte Glanztat anstossen.

Short Ribs


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  1. Basler Dybli am 4. Oktober 2017 at 18:50:

    Kèschtlig! Das wird bestimmt nochebaschtlet sobald‘ i wider us mine Asie-(Riis)-Ferie zrugg bi. Danggscheen fir das feine Seelefuetter-Rezäpt!

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  2. Claudio am 4. Oktober 2017 at 22:41:

    Ideal fyr zem Herbscht yylytte.

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  3. Anonyme Köche » Blog Archive » Auf dem Fusse folgend. am 4. Oktober 2017 at 23:26:

    […] den Beef Short Ribs im letzten Beitrag war noch reichlich Biersauce übrig. Perfekt, um stundenlang bei sanfter Hitze […]

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  4. Der linkische Mittwoch - ° Verenas Welt °° Verenas Welt ° am 5. Oktober 2017 at 17:51:

    […] Beef & Beer und Salzige […]

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  5. Luca am 17. Oktober 2017 at 10:27:

    Hi,

    Wollte nur wissen für wie viele Personen das Rezept ist?

    Danke

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  6. Claudio am 17. Oktober 2017 at 16:51:

    Etwa für vier Personen, Luca. Achte beim Einkauf darauf, dass du zwei Stück pro Person hast. Das kann dann eventuell auch mehr sein als 1,5 kg. Und wenn du Resten hast: Fleisch zupfen und mit Pasta servieren!

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  7. Luca am 23. Oktober 2017 at 12:52:

    So, hatte gestern die Möglichkeit es nachzukochen!

    Echt gelungen! Hatte 2.5kg für 5 Personen und nur ein bisschen übrig geblieben.

    Sehr fein! Durch das Bier und den Zucker eher auf der Süssen-Seite – braucht den Aceto unbedingt, um der Sauce einen schönen Charakter zu geben!

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