Am Sonntag sind Koepfe gerollt

Daniel hatte mich angerufen und gefragt: «Möchtest du meine Güggel schlachten? Du hast doch gesagt, du möchtest das mal selber machen.»

Es kam überraschend. Und es klang irgendwie so, als hätte er gefragt: «Weisst du noch, wie wir darüber gesprochen hatten, meine Frau umzubringen? Es ist soweit, kann ich auf dich zählen?»

«Also, du musst nicht!» warf er gleich als Rettungsring hinterher. «Ich kann sie auch einem Lohnschlachter bringen. Der macht das piccobello, der ist Biobauer und so. Nur, ich kann es nicht tun. Das geht mir zu nahe, du verstehst. Aber es muss sein, ich kann nur einen Hahn behalten. Die werden nächstens geschlechtsreif und dann gehts los mit Stress im Stall!»

Die Frage musste ich eine Sekunde lang für mich beantworten, bevor ich ihm antworten konnte: «Ja, klar. Ich mache es.»

Ich bin schliesslich der anonyme Koch. Ich muss wissen, wovon ich schreibe. Aus eigener Erfahrung. Weil ich es noch nie gemacht habe. Und weil ich genau weiss, was für ein wohlstandsverweichlichtes Individuum ich bin. Und dass das hier eine Chance ist, eine Lektion fürs Leben zu lernen.

Weil ich es pervers und degeneriert finde, dass das Schlachten eines Tieres heute für viele etwas Aussergewöhnliches ist. Dass das Gewöhnliche hingegen für die meisten heute der Verzehr von Industriehühnern ist, denen es im Leben und bei der Schlachtung eine Million mal mieser gegangen ist, als den Hähnen von Daniel.

Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass jeder der Fleisch isst, auch selber ein Tier schlachten muss. Das ist so eine gängige Floskel, deren Logik sich mir nicht erschliesst. Da könnte ich genau so gut fordern, wer ein Buch lesen will, soll gefälligst erst selbst einen Roman schreiben!

Mir blieben zwei Wochen. Bis dahin musste ich mich schlau machen, wie man ein Huhn umbringt. So umbringt, das es mich nicht um den Verstand und das Tier nicht um seine Würde bringt.

Ich habe mit Leuten gesprochen, die eine Ahnung davon haben. Andreas, der Ukrainer, zuckte nur die Schultern. Schon zig mal gemacht, was ist schon dabei? Andere waren gesprächiger und gaben mir den Rat, das Tier mit einem Schlag auf den Kopf zu betäuben, bevor man ihn abschlägt: «Du willst nicht, dass sich das Vieh auf dem Hauklotz bewegt und du ihm den halben Schnabel wegschlägst!»

Und dann gibt es ja heute nichts, was man nicht als Clip auf dem Web findet. Nach ein paar Klicks hatte ich meinen Plan gefasst:

Den Gockel eingewickelt in einem Tuch im Arm halten und zur Ruhe bringen. Ihm etwas lustiges erzählen (hat der Bauer Hühneraugen, trägt er Schuhe die nichts taugen), ihm dann zur Betäubung eins über die Rübe ziehen und dann auf dem Spaltbock mit dem Beil den Kopf abhauen.

Als Kind hatte ich es schon erlebt. In den Sommerferien, im Dorf meiner Grosseltern in Italien, gehörte das einfach dazu. Ungeschminkt und manchmal auch ganz schön Unschön. Zum Beispiel wenn meine Nonna dem Huhn in der Küche(!) mit einer Schere(!) den Hals aufschnitt und es über einem Eimer ausbluten liess.

Jeder dort hatte irgendwie Hühner. Jede Zia einen Hühnerfuss in der Suppe. Und auch, dass mein Cousin einem seiner Kaninchen, das ich eben noch gestreichelt hatte, vor dem Haus das Fell über die Ohren zog, weckte höchstens Futterneid: «Ah, Lorenzo, den kannst du mir gleich mitgeben, ich möchte auch mal wieder einen guten Kaninchenbraten!»

Von der Episode mit dem gespaltenen Schweinekopf, das ich als Ferienkind auf einem Bauernhof erlebte, habe ich hier einmal erzählt.

Daniel hatte uns alle total beeindruckt diesen Sommer. Sein Garten ist ein stattliches Fleckchen Erde mit toller Aussicht. Mit vielen Obstbäumen, Gemüsebeeten, Gewächshäuschen mit Tomaten, einem Gartenhaus mit einer lauschigen Tessiner Pergola und vor allem Arbeit ohne Ende. Eine Arbeit, die als Lohn für die Mühe aber ganz schön erdet. Den selbständigen Unternehmer auf den Boden holt und Ausgleich zum Agenturalltag bringt. Und dann legte er sich diese Hühnerküken zu und wir alle so: «Boah, Chickendenny: Respekt!»

Denny hat ihnen natürlich Namen gegeben. Roy Black, James Brown, Göckhahn oder Olga (die ein bisschen autistisch ist). Und auch den beiden, die am Sonntag für das Schafott bestimmt waren: Barry White und Chignon (wegen der komischen Föhnfrisur am Hintern).

Die Viecher folgen ihm auf Schritt und Tritt und bestürmen ihn freudig, wenn er täglich zu ihnen schaut.

Logisch, dass er ihr Schicksal nicht in die eigenen Hände nehmen wollte, und er mir auch klar machte, dass er dann nicht dabei zuschauen könne.

Komisch, dass ich jetzt an unsere Hausgeburt denken muss. Ich habe meinen Sohn in meinen Armen aufgefangen, weil die Hebamme damit beschäftigt war, die Handschuhe anzuziehen, als er kam. Ich denke, ich habe Leben empfangen, und bald werde ich zwei Leben durch meine Hand verabschieden.

Für meine Kinder war es ein Thema. Aber irgendwie auf einer anderen Ebene. Sie wollten unbedingt dabei sein. Haben zugeschaut und sogar fotografiert. Und es «okay» gefunden. Gar nicht so schlimm, also, das hat ja nicht mal richtig geblutet.

Die machen halb so viel Aufstand, wie wir Erwachsenen. Sie wollen es spüren. Anfangs trauten sie sich kaum, sich einem Huhn zu nähern. Abends lagen wir zusammen im Gras und der Kleine hielt die längste Zeit ein Huhn im Arm, das sich zufrieden streicheln liess.

Er möchte auch die Füsse haben. Und den Kopf präparieren. Das mit dem Kaninchenkopf letzten Winter hat ja nicht geklappt. Und er hat mir in Erinnerung gerufen, dass ich in seinem Alter eine Hasenpfote hatte, die ich oft im Hosensack mithatte. So eine will er jetzt natürlich auch. Wie so viele Jungs. Wieso wollen die das?

Was für ein Gefühl es war beim Zuschlagen? Kein Gefühl. Nur Konzentration. Wie ein Wettkämpfer vor dem Sprung vielleicht? Ich kann es. Ich werde es tun. Ich bin ruhig. Das Tier ist ruhig. Dann zählt man auf drei. Und dann muss der Schlag kommen, und der muss sitzen.

Die familiäre Stimmung, das herbstliche Traumwetter, die Ruhe und Erfahrung von Daniels Mutter, die mit ihm die Hähne eingefangen und mir Anweisungen gegeben hat, wie ich es anpacken soll, haben dazu beigetragen, dass sich alles richtig angefühlt hat. Aufrichtig, würde ich fast sagen. Aufrichtig und gut.

Das grosse Wir-haben-es-geschafft-Gefühl und das Gefühl von „das ist die normalste Sache der Welt“ kam erst später. Als wir in der Herbstsonne gemeinsam die Tiere gerupft haben. Miteinander geredet haben, wie man eben redet, wenn man zusammen Küchenarbeiten verrichtet.

Als die Kinder uns zusahen und nicht auf ihre Smartphones, die Nachbarn kamen und sich erkundigten, ob alles gut gegangen sei.

Als die Hühner, die während des Schlachtens im Stall warten durften wieder zu uns kamen, weil sie immer gern dort sind, wo was los ist.

Und erst recht später, als wir die Flasche Wein aufgemacht hatten. Und alle von den Crostini mit der frischen Leber und den klein geschnittenen Herzen gekostet haben (Zwiebeln, Butter, Marsala).

Und unvermittelt sogar ein besonders neugieriges Huhn (ich glaube, es war Olga) auf Daniels Bein hüpfte. Schräg in die Pfanne mit den Innereien seines Artgenossen äugte, mit einem Gesicht, auf dem Stand: «Nanu, was esst ihr denn da, ohne mir was davon abzugeben? Unerhört!“

Die Hühner hat Daniel mir überlassen. Er muss das nicht haben. Noch nicht. Die Leber-Crostini hingegen hat er gegessen. «Aber ich hab gemeint, du magst keine Leber?» «Hey, wann bekomme ich je wieder so frische Leber und dann erst noch von dir zubereitet?» Und ich so: «Boah, Chickendenny: Respekt!»

Darauf haben wir angestossen, mit dem weltweit einzig richtigen Bier für den Anlass, das Daniel extra noch besorgt hatte: CHOPFAB.


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  1. Werner am 24. September 2013 at 05:55:

    Hallo,
    Mein Respekt!
    Toller Bericht über eine der normalsten Sachen im Leben. Leider trauen sich viele nicht darüber zu reden, geschweige zu schreiben. Du machst das mit einer Selbstverständlichkeit ohne Patos und Vorurteile. Chapeau!
    Und von dem Huhn hätte ich auch gerne mal probiert.

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  2. Schnick Schnack Schnuck am 24. September 2013 at 07:28:

    Früher oder später wird Chickendenny auch selbst Hand anlegen, schätze ich. Wobei es wohl gar nicht so ungewöhnlich ist, die eigenen Tiere fremdschlachten zu lassen.

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  3. Maccura am 24. September 2013 at 07:53:

    Respect, sir’s!

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  4. patrick am 24. September 2013 at 09:46:

    Hey Ragazzi!!!
    Das währe für mich City Slicker auch eine sehr spezielle Erfahrung gewesen.
    Schöner Beitrag! Und ja, ein Stück von so nem frischen Huhn …

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  5. katha am 24. September 2013 at 11:15:

    gut gemacht (und gut geschrieben). ich gehöre zur fraktion, die meinen: jede/r, die/der fleisch isst, muss nicht selbst geschlachtet haben (ich könnte mir ja auch keine schuhe nähen), aber beim schlachten zuschauen können oder zumindest einmal zugeschaut haben. nicht auf einem bildschirm, sondern in echt.

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  6. Pascal am 24. September 2013 at 11:57:

    Hallo Claudio, vielen Dank für diesen aufrichtig schönen Bericht!

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  7. clubzimmer am 24. September 2013 at 14:33:

    Respekt, das trifft genau das, was ich beim Lesen empfunden habe. Ich weiß nicht, ob ich es könnte, aber ich würde es können wollen. Bin nun sehr auf den weiteren Werdegang der Hühnchen gespannt. Beste Grüße, Kathrin

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  8. Magdi am 24. September 2013 at 17:06:

    Wie ich beim Hühner schlachten dabei war, sind die noch eine Ewigkeit ohne Kopf rum gelaufen. Damals für ein 8 jähriges Kind Horrorszenarien. Heute sind sie mehr gewohnt, ich mein die Kinder den Horror:) Muss man ein Huhn auch eine Weile lagern, bevor man es zubereiten kann, wie anderes Fleisch?

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  9. Claus am 24. September 2013 at 20:40:

    Gut! Danke!

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  10. Wilde Henne am 24. September 2013 at 21:12:

    Neun Hühner und einen Hahn hatten wir. Der Hahn hiess Caruso – ein Prachtsexpemplar, der prächtig auf seine Hennen aufpasste. Leider hatte nach einem Jahr eine Milbeninvasion unsere Flattervögel befallen. Nichts half gegen diese Lästerbiester. Sogar die ETH Zürich hatte sich fast ein Jahr lang mit unserem Hühnerhof befasst – nach ewigem rumdoktern machte ich die armen Vögel einen Kopf kürzer – wie Du mit einem Beil. Ich hab jedem Huhn in die Augen geschaut, bevor ich es köpfte. Und geweint! Man hätte – gemäss den ETH-Fritzen die Hühner trotz Milben essen können, aber ehrlich gesagt, da hat es mich dann gegraust.
    Ich hätte gerne wieder Hühner, ich würde sie auch schlachten – für den Kochtopf. Aber die Angst vor Vogelmilben hat mich seither abgehalten, wieder einen Hühnerhof anzulegen.

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  11. concuore am 24. September 2013 at 21:16:

    Respekt, ehrlich.
    Aber sag mal, weißes Hemd dazu anziehen ist ja wohl das größte 😉

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  12. GM am 24. September 2013 at 23:34:

    Der anonyme Koch hat absoulut keine Berührungsängste und beschreibt Prozesse – über die wir sonst gekonnt hinwegsehen – mit der Eleganz seiner ganzen Leidenschaft für die Küche. Einfach genial!

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  13. Claudio am 25. September 2013 at 08:18:

    Danke für euren Zuspruch! Magdi, den Vogel muss man ziemlich fest halten, nachdem der Kopf abgeschlagen ist. Ich habe sie zum Ausbluten über einen Eimer gehalten. Das Zucken geht bestimmt zwei bis drei Minuten weiter! Aus deshalb ist es sehr ratsam, das Huhn in ein Tuch zu wickeln, so gibt es kein kopfloses Geflatter! Tapfere Wilde Henne! Traurig, dass du diese Erfahrung machen musstest, mir hätte es auch das Herz gebrochen.

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  14. Stefan am 25. September 2013 at 16:49:

    Eure anschaulich blutige Darstellung des Tötens von Tieren ist im Zeitalter von Tierrechtlern,Veganern und Facebook echt mutig.Respekt auch von mir. Aber es stimmt: Fleischesser müssen hinschauen wie Zuchttiere leben und sterben. Vielleicht reduziert die Wahrnehmung dann die EU-Massenviehzucht und es verbessert sich die Fleischqualität?!
    Hoffe Euch rennen die Tierrechtler nicht die Bude ein 😉

    Beste Grüße Stefan, der gerne freihändig kocht

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  15. Claus am 25. September 2013 at 21:40:

    14 Kommentare bis hierhin. Auf so einen Artikel. Mich würden mal deine Zugriffszahlen interessieren, Claudio. Wenn ich sehe, was sonst bei irgendwelchen Rezeptchen-Posts mit bunten Bildchen abgeht, frage ich mich, was die Futter-Bloggerei noch soll. Bin doch etwas ratlos…

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  16. Sören am 25. September 2013 at 21:44:

    Bei einer Schlachtung (eher von was Größerem als Hühnern) würde ich ja auch gerne mal zusehen, aber das ist hier im Norden (Hannover) anscheinend nicht so einfach wie mal gedacht. Vielleicht fehlt mir auch einfach die ländliche Verwurzelung.

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  17. Claudio am 25. September 2013 at 22:05:

    Verdammt berechtigte Frage, Claus, ich staune manchmal auch. Mit 2848 Besuchen am gestrigen Tag hat dieser Artikel den Rekord aufgestellt – dachte ich. Der Beitrag mit dem Eselfleisch hatte mehr: 2890 Besuche an einem Tag! Dafür nur 11 Kommentare. Meine Theorie: Bei Themen, die polarisieren, ist die Hemmschwelle zum Kommentieren wohl höher. Aber gelesen werden sie sehr wohl. Sören, meine grössere Geschichte war der Besuch eines Rinder-Schalchtbetriebs in Irland. Das ist dann wirklich nichts für schwache Nerven.

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  18. Chickendenny am 25. September 2013 at 22:41:

    @ Claus und Duggi
    Denkt immer daran: Qualität vor Quantität.
    Sowohl beim essen wie bei Blogeinträgen. Genau deshalb geniesse ich hier die – zwar wenigen – dafür umso gehaltvolleren Gedankenansätze zum Thema. Oder wäret ihr ement glücklicher, wenn ich im Kommentar schreiben würde:
    „Duggi ha di saulieb – druggidruggi vom chickendenny“.
    Ist es das was ihr wollt?

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  19. Schmausepost vom 27. September 2013 - Newsletter | Schmausepost am 27. September 2013 at 17:33:

    […] Kei­nes­falls kopf­los: Clau­dio vom Blog „Anonyme Köche“ schlach­tet bei einem Freund sein ers­tes Huhn. In sei­nem klu­gen und unter­halt­sa­men Bericht erzählt er, wie er sich auf die Auf­gabe vor­be­rei­tet, warum man dem Tier vor dem Zuschla­gen einen Witz erzählt, und wieso er wäh­rend des Köp­fens an die Haus­ge­burt sei­nes Soh­nes den­ken muss. Anonyme Köche […]

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  20. Dominic Lambelet am 2. Oktober 2013 at 18:18:

    Lieber Claudio

    Mit 17 bin ich auf eine Reise nach Westafrika aufgebrochen und war ein Jahr unterwegs – da hab ich die Hühner mit dem Schweizer Sackmesser geköpft.
    Aber was ich erwähnen wollte : toll ist, das da kein Geschrei losging bei den Kommentaren, toll!
    Schlimm dass sich niemand über deinen Schurz ausliess, perfektes Hemd und dann sowas – also bitte 😉

    LG Dominic

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  21. Claudio am 3. Oktober 2013 at 12:29:

    Dass dir diese feine Ironie mit dem Schurz nicht entgeht, lieber Dominic, freut mich unheimlich! Auch der Artisan Cuisinier und ein befreundeter Koch haben mich gestern darauf angesprochen und wir haben uns weggeschmissen vor Lachen! Das mit dem Sackmesser – meinst du, wir könnten da einen Workshop oder so?

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  22. Chickendenny am 3. Oktober 2013 at 12:46:

    @Claudio:
    «Workshop mit dem Taschenmesser» – aber nicht mit meinen Chicks, Düggli.
    Niemals!

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  23. Reinhold am 3. Oktober 2013 at 18:50:

    Respekt, Claudio! Und das ohne Mutantrinken! Mein Onkel hielt Gänse; wenn die dran waren, war er immer übellaunig. Aber mit´ner halben Flasche Korn gings …
    Übrigens waren wir einmal mit den Kindern in den Ferien auf einem Öko-Hof mit extra Schlachthaus, in dem alle drei Wochen Wild, ein Schwein u. dgl. über die Klinge sprangen. Das Häuschen hatte ein großes Schaufenster und – man glaubt es nicht – alle Blagen von 2 bis 15 drückten sich mit weit aufgerissenen Augen die Nasen platt! Da halfen keine Kontrastprogramme oder andere Ablenkungsmanöver. Die Erwachsenen waren da zimperlicher …
    Gruß Reinhold, und ich erwarte nun ein pfiffiges Hähnchenrezept!

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  24. Hedonistisches Saisonende | doppelhorn.de am 3. Oktober 2013 at 22:22:

    […] Chopfab! Biertest in Winterthur ist vorgemerkt. […]

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  25. Schmausepost vom 4. Oktober | Schmausepost am 4. Oktober 2013 at 17:55:

    […] 3. Am Sonn­tag sind Köpfe gerollt (Anonyme Köche) […]

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  26. Dirk Staudenmaier am 9. Oktober 2013 at 21:26:

    Mein Kompliment, lieber Claudio, für diesen Beitrag.

    LG Dirk

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  27. Die Alex am 29. Oktober 2013 at 15:08:

    Ach.Hier gefällts mir.Hier gehts ums Essen.Ums richtige Essen,mit Nähr- und Mehrwert.Ich mag auch mal bunte Muffins,jo…wenns denn net nuuur schön wär.Hier gittet Humor hier werden die Dinge beim Kopf gepackt…im wahrsten Sinne des Wortes :-)klasse Beitrag,super Bier.Ich könnte das auch nicht,da bin ich dann doch Mädchen…find ich aber auch total ok,;-)wie schon gesagt,dafür kann ichs zubereiten.Respekt hab ich .Danke für deinen Bericht,ich fang mal vorne an zu lesen und komm jetzt öfter.die Alex

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  28. Anonyme Köche » Blog Archive » Wer nicht fragt, bleibt abgespeist. am 14. November 2013 at 22:33:

    […] sofort rigoros ersetzt durch: Gartenbau, Tiere füttern, Hühner schlachten (Moment, da war er ja dabei), Hauswirtschaft, Kochtechnik und […]

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  29. Anonyme Köche » Blog Archive » Respect the Cock am 2. Februar 2014 at 23:28:

    […] Chickendenny ja mich gebeten, Hand anzulegen. Wie ich mich das erste Mal so gmetzget habe, kann man hier […]

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  30. Senni3.0 am 18. Februar 2014 at 23:26:

    Ja Moin, hab lang nicht mehr so bodenständige Worte gehört rsp. gelesen.
    Das mit der Schlachterei bringt leider die Zeit so mit sich. Als Kind und junger Bursche war es üblich beim “ einkürzen “ von Hausgeflügel und Kaninchen dabei zu sein und auch mithelfen. Aber wer hat heut schon noch die Zeit sich um Federvieh etc. zu kümmern, selbst wenn man es gern wollte ( so wie ich….. eigentlich )

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  31. Anonyme Köche » Blog Archive » Vom Essen schreiben, und zwar gut. am 27. April 2017 at 14:33:

    […] Hier gehts zur Geschichte aus dem Archiv: Am Sonntag sind Köpfe gerollt. […]

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