Vom Marken-Kult umschlossen

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Der aktuelle Beitrag im Olivenöl-Blog widmet sich der Ölprobe eines reinsortigen Olivenöls der italienischen Region Marken.

Die Marken sind nicht nur für die Produktion von gutem Olivenöl unbekannt. Wer den Weg abseits der grossen Touristenströme geht, schliesst vor allem mit den unbekannten Seiten Italiens Bekanntschaft.

Für einen Zwischenhalt finden sich unzählige Wachtürme, romantische Villen, Festungen, napoleonische Forts und Schlösser zur Übernachtung. Viele mit ausgezeichneten Restaurants, aber auch oft mit dem für Italien eher ungewohnten Bed & Breakfast.

So zum Beispiel das Castello di Monterado in der Nähe von Senigallia.

Erst vor wenigen Jahren entschloss sich die Familie Rodano Zimmer zu vermieten, um so dem unausweichlichen Zerfall dieser wuchtigen Festung Einhalt zu gebieten. Der Charme in diesen Gemächern ist kaum zu toppen!

Bei unserem Aufenthalt waren wir mit einem amerikanischen Paar die einzigen Gäste der fünf Suiten, die alle sowohl mit Originalmobiliar bestückt sind aber auch mit modernen Annehmlichkeiten wie einem Jacuzzi.

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Abends «nach Hause» kommen ist sehr speziell: durch den Burggraben, hinauf zur erleuchteten Fassade, zum wuchtigen Tor, das man mit einem von drei alten, 800 Gramm schweren Schlüssel aufsperrt.

Da fühlte man sich unweigerlich wie bei der Addams Family (weniger des maroden Gemäuers wegen, als vielmehr wegen dem erschreckenden Outfit, in welchem die Amis durchs Schloss geisterten!)

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Das Bed bietet einen ehrfürchtigen Blick auf Wand- und Deckenfresken und das Breakfast könnte intimer nicht sein. Am Abend bespricht man mit dem Schlossherrn, um welche Zeit man den Tag zu beginnen gedenkt und mit welcher Speisefolge. Denn er selbst kümmert sich um den Einkauf, das Auftischen und Servieren derselben – social very correct!

Mittags und abends darf man dann von den lieblichen Hügeln hinab zum Meer pilgern und sich zum Beispiel bei Pongetti ob der unaufgeregten und höchst authentischen Küche freuen.

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Genau die richtigen Koteletts

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Also ich weiss nicht wie lange ich schon davon träume, Schweinekoteletts mitsamt der Schwarte zu braten.

Und wenn ich sage, Schwarte, dann meine ich Schwarte. Dann spreche ich von 30 mm dicken Fetträndern – yes, Sir! Bis zur Borstenhaut.

Das erste Mal gesehen, hab ich das vor ein paar Jahren. Richard Corrigan, der irische Sternekoch vom Lindsay House in London war Gast bei Jamie Oliver und hat zwei so Riesenteile gebraten – ich war hin und weg!

Corrigan servierte das Fleisch, so weit ich mich erinnern kann, mit Aprikosen und einem traditionellen, irischen Kartoffelstock – Champ genannt, oder so ähnlich. Bemerkenswert war, wie er einmal kurz auf Jamies Würzorgie rüberschaute und sagte: «Du weisst ja, Jamie, ich koche jetzt seit dreissig Jahren und seit dreissig Jahren versuche ich einfach möglichst viel weg zu lassen.»

Nun muss man wissen, dass man in Basel nicht einfach in eine Metzgerei latschen kann und sagen: «Einmal Schweinekotletts mit Schwarte, wie immer, Werni.» Nachdem der Metzger in der Regel erst mal grosse Augen macht, versucht er einem in der Regel zu erklären, dass es zwar schon Fett am Fleisch habe. Aber das müsse eben so sein und das könne man im Fall am Schluss also problemlos wegschneiden.

Darauhin man seinen Wunsch mit Nachdruck wiederholt: «MIT SCHWAR-TE!» Der Metzger, sichtlich irritiert, wird darob das dringende Bedürfnis haben, etwas klar zu stellen: «Sie wissen, was das heisst?! Da ist dann das ganze Fett dran, mitsamt der Haut. Und Borsten kann man vielleicht auch noch erkennen – einfach alles!»

«Bingo, du Schlaumeier!», denke ich.

«Ja, also wenn Sie so was wollen, kann ich das schon organisieren. Das muss ich dann aber vier Tage vorher wissen!»

Fett ist out und hat ein schlechtes Image. Im weigth-watchenden Zeitalter sind Schwartenkoteletts etwa so angesagt, wie Melkfett zum Sonnenbräunen. Ich kann gut verstehen, dass ein Metzger da erst mal zurückhaltend reagiert.

Ich habe schon erlebt, wie mein Fleischer des Vertrauens einem Ehepaar aus dem gehobenen Mittelstand, das er vor mir bediente, einen wirklich traumhaften, gut abgehangenen Rindsbraten aus seiner Schatzkammer holte. Natürlich leicht durchzogen. Und die feine Schnepfe sich daruafhin persönlich beleidigt fühlte und umgehend Ware verlangte, die ihrer würdig sei: «Mager, wenn ich bitten darf!»

Dem Boucher schossen beinahe die Tränen in die Augen und er versuchte vergebens, noch mal Gehöhr zu finden: «Gute Frau, das magere Stück wird ihnen gewiss austrocknen! Glauben sie mir, sie werden keine Freude daran…» – der Drache liess sich das rosa Trockenfutter einpacken und ich murmelte leise so was wie: «erstick doch dran!»

Aber eigentlich wollte ich ja noch erzählen, dass ich am Wochenende in der Stuttgarter Markthalle meine Schweinekoteletts entdeckt habe. Ja-haa! Solche, wie die von Corrigan! Mit alles, Mann! Die lagen da einfach so gemütlich beieinander in der Auslage. Als wäre es die normalste Sache der Welt. Als gäbe es keine adäquatere Form, dieses Fleischstück zu verkaufen.

Mein Blick klebte an der Glasscheibe. Und von weit weg hörte ich die Stimme eines italienischen Metzgers, der eben sein Handygespräch beendete (was denn sonst?!): «Prego?». Ich antwortete, ebenfalls, auf Italienisch: «Buon giorno. Mi dia due di queste cotolette.»

A-haa!, soo muss ein Metzger kucken! Und er gab mir eine Antwort, bevor meine Frage überhaupt aus meinem wässrigen Mund kullern konnte: «Sai come cucinarli? Eh, tu prendi una padella. Asciutta, senza olio, capito? Poi tu metti del sale e… aspetta!». Er unterbrach, ging kurz nach hinten und kam mit einer Bratpfanne und Salz zurück, streckte mir die Pfanne entgegen und bestreute sie mit drei Prisen. Dann erklärte er mir, dass ich die Pfanne erhitzen müsse, bis das Salz zu schmelzen beginnt. Dann die Koteletts hinein legen, zwei Minuten auf jeder Seite braten und dann 15 Minuten auf kleinem Feuer zu Ende garen. Dazu empfahl er mir Chicorée, angeschwitzt mit Pancetta und abgelöscht mit Weisswein, dazu noch ein paar Ofenkartoffeln. Die ganze Kombi war ein Hammer!

Ausser, dass ich das Fleisch zum Schluss einen Tick zu lange, zu warm gegart habe. Ich hätte es bestimmt noch zarter hinbekommen.

Aber selbst meine Freundin, die beim Betreten der Küche die brachiale Ausstrahlung dieser rohen Rippen mit einem ich ahne Schlimmes kommentierte, war restlos begeistert.

Ich hab sogar die offizielle Freigabe erhalten, jederzeit bei meinem neuen Freund vorbei zu schauen und dort für die nächste Runde einzukaufen.


vegetarisch, aber bien cuit

Wenn Basel nicht mehr in der Champions League spielt, spielt die Champions League halt in Basel.

Ab sofort spatet hier das Dreamteam des Tibits alles vom Acker, was jung und knackig ist. Das Herz aller Vegetarier dürfte die Taktfrequenz von Kolibris erreichen, wenn sie vor dem Gemüsealtar stehen: Ein Buffet erster Klasse. Das ist schlicht The Very Best Vegetarian Food, wie man es von Tibits-Businessgötti Hiltl erwarten durfte. Schliesslich handelt es sich dabei um das älteste vegetarische Restaurants Europas.

Aber auch Non-Vegetarier werden aufblühen in der neuen Food-Oase mitten in der Steinenwüste (für Nichtbasler: Eine Fussgängerzone, die nicht eben mit hochwertigen Speiselokalen saturiert ist).

Das Angebot weiss ohne auch missionarische Vegidoktrin zu überzeugen und der Appetit auf Fleischliches wird vermutlich trotzdem stimuliert, werden sich doch im zweistöckigen loftig-loungigen Lokal bestimmt bald viele schöne Leute tummeln – pflanzliche Kost soll ja aphrodisierend wirken.

Was aber genauso bemerkenswert ist wie die Haute Vegetarian Take Away Cuisine, ist die beispiellose Frische der Werbekampagnen, die Tibits seit 2000 realisiert. Schlicht The Very Best in Swiss Advertising.

Beides also ein einmaliger Genuss in der Schweiz. Und jetzt endlich in Basel. Enjoy!

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Moehrchen

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Zitrone

Pflaume

Wassermelone

Tee

Birne

Karottensaft

Tomatensuppe


Schoen gefangen

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Ich könnte mich daran gewöhnen. Schon wieder ein Paket mit einem Preis für die Nominierung bei den Genussblog Awards. Diesmal ein Grauer Burgunder von Wittman gestiftet von Viva-Vino. Herzlichen Dank!

Da mach ich mir und meinen Co-Autoren doch einen schönen Fisch dazu. Apropos Fisch – dieses Jahr ist im Romatikhotel Böglerhof grad zweimal etwas Peinliches passiert: Das Erste betrifft den Küchenchef und mich.

Er hatte die Gäste eingeladen, mit ihm zu kochen. Einen Morgen lang ein gemeinsames Mittagessen zubereiten und dann gemeinsam geniessen. Man brauchte sich nur in der Liste einzutragen an der Rezeption. Super! hab ich mir gesagt und meinen Namen nach dem Frühstück draufgesetzt. Am Abend hiess dann, sorry, findet nicht statt, zu wenig Anmeldungen. «Aber sie haben doch gar kein Limit angegeben?». «Ja, nein, jein! Ist aber so.». «Okay», sag ich, und frag in meine Familienrunde: «Wer ist alles dabei?». Wir sind dann auf sechs gekommen.
«Reicht das für die Durchführung?». «Moment, ich geh fragen.»

Sie kam dann zurück mit einem Der-Chef-hat-gesagt-ich-soll-Sie-anlügen-aber-so-dass-Sie-es-nicht-merken-Gesicht: «Tut mir leid, es müssen schon acht Personen sein!». Na schön, das wars dann. Ausweichtermin wurde keiner angeboten. Ich war ziemlich enttäuscht.

Die zweite Peinlichkeit betrifft ebenfalls den Küchenchef und mich. Am Abend des siebengängigen Gourmetdinners ging alles ein bisschen sehr schleppend voran und ich war immer noch die gekränkte Leberwurst, die an jedem Gang etwas zu mäkeln hatte. Beim Loup de mer, den meine Frau serviert bekam, sagte ich: «Also wenn der Küchenchef behauptet, diese Forelle sei ein Loup de mer, dann ist er schon sehr, sehr mutig!». Die Serviceangestellte wusste leider keinen Rat und pfichtete mir sogar bei, als ich etwas von ein-Seeteufel-sieht-für-mich-also-ein-bisschen-anders-aus schwafelte (ja der Alkohol, das lange Warten, meine grosse Fresse – irgendwie kam alles zusammen).

Die arme Angestellte schickte sich sofort an, beim Küchenchef persönlich nachzufragen und selbstverständlich den Fisch umzutauschen, wenn wir Seeteufel bestellt hätten. Als Sie zurück kam (mit dem Loup de mer auf dem Teller) triumphierte sie: «Ich soll Ihnen vom Küchenchef bestellen, dass Seeteufel auf Französisch Baudroie oder Lotte heisst. Der Loup de mer hingegen ist ein Wolfsbarsch und einer der edelsten Fische überhaupt – das hat mit einer Forelle gar nichts gemein!»

Ich hätte mir die Zunge rausschneiden können! Es war dann einer der weniger angenehmen Abende im Hotel, und nebst dem Küchenchef hatte ich noch jemanden sehr verärgert – fängt mit „F“ an und hört mit „rau“ auf.

Ich tappe mit den Namen dieser beiden Fische immer wieder in die Falle, zumal mir jeweils noch die italienischen Begriffe coda di rospo (Krötenschwanz) oder rana pescatrice (Fischerfrosch) für Seeteufel und Spigola oder Branzino für den Wolfsbarsch in die Quere kommen.

Aber genug der Ausreden! Ich muss es jetzt ein für alle Mal begreifen!

Das hier ist Kollege Wolfsbarsch. Oder französisch Loup de Mer (Mittelmeer) oder Bar (Atlantik).

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Tut mir unendlich leid, dass ich den edelsten Fisch als Forelle bezeichnet habe. Mea culpa! Zur Strafe schreib ich 100 mal:

Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch. Der Loup de Mer ist ein Wolfsbarsch.

Der Typ hier mit der grossen Fresse hingegen (er entspricht eher meinem Wesen) ist der Seeteufel. Französisch Baudroie oder Lotte.

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Ich glaub, dem Küchenchef und meinen Mitreisenden bin ich auch noch eine Entschuldigung schuldig: SORRY!

Also ich glaube, den Grauen Burgunder von Wittman werd ich zu einem Wolfsbarsch servieren. Zum ersten Mal übrigens (ehem!). Ich nehme an, er wird wohl nicht so perfekt wie im Böglerhof.

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Wie im Film

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Noch bevor ich das Training beende, überkommt mich diese Lust auf fettiges Essen. Anstatt froh zu sein, den inneren Schweinehund besiegt und Überflüssiges
rausgeschwitzt zu haben, reklamiert mein Körper lipide Hyperkompensation:
Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach.

Also peile ich auf dem Heimweg die nächste Tankstelle an, um mich mit einer Familienpackung Chips einzudecken. Beim Einbiegen fällt mir an der Ecke ein junger Mann auf, dem ich spontan eine gewaltsame monetäre Hyper­kompensation zutrauen würde. 22 Uhr 15, wieso nicht. An der Shop-Kasse wartend, denke ich: «Wieso nicht?», weil wir hier mitten in einem Wohnquartier sind. Weil da draussen drei Autos an der Zapfsäule hängen. Und weil neben der Tankstelle ein Fastfood-Restaurant bis 24 Uhr junge, wachsame Menschen bedient.

Ich zahle, steige ins Auto und fahr los. Der ist ja immer noch da! Sein Baseball-Cap sitzt tief im Gesicht. Er wendet sich ab und zieht an seiner Zigarette. Ich denke mir, vielleicht ist jetzt doch Prime Time für Crime Time, setz den Wagen über die Strasse und parkiere ihn mit der Schnauze vor eine Metzgerei.

Ich mach es mir in meinem Reality-Autokino bequem, reiss die Chipstüte auf und lehne mich über den Rücksitz: In meiner Heckscheibe läuft gerade eine neue Folge «Tatort». Dort ist er. Jetzt sieh sich mal einer diesen Isnogood an! Steht nervös an der Ecke und fixiert die Tankstelle. Checkt ab und zu alle vier Himmelsrichtungen ab und lockert dabei seine Schultern, als gehe er zum 100-Meter-Lauf. Ich glaub ich träume! Was mach ich da eigentlich? «Die Polizei rufen», hör ich mich sagen. Aber was erzähle ich denen? «Sie, da will einer eine Tankstelle überfallen!». «Jaja, jetzt mal langsam. Wie heissen Sie? Von wo aus rufen Sie an?». Die nehmen einem doch so was nie im Leben ab. Dein Freund und Helfer. Nimmt jemand diesen Spruch etwa ernst? Mich nehmen die ja auch nicht ernst. Lieber ruf ich den Kerl in der Tankstelle an, er soll sich vorsehen. Vorsehen? Der nimmt mir das noch weniger ab, als die Polizei. Und die wollen sicher ein Signalement: männlich, etwa 18, 1,70 gross, 60 Kilo, Jeans, weisse Turnschuhe, weisser Sweater, weisse Baseballkappe – hab ich weiss gesagt? Okay, vergiss es! Kein Mensch kann so doof sein, weisse Sachen für einen nächtlichen Überfall zu tragen.

Das Problem ist, man hat zu viele solcher Filme gesehen. Und vom Sofa aus weiss man dann auch immer alles besser, als die Darsteller im Film. «Wieso geht der jetzt hinten rum?», denkt man sich. «Was muss der jetzt da rumschnüffeln? Ich hätt schon längst die Cops gerufen!» Hätt ich das? Die Tankstelle leert sich langsam. Noch ein Auto am Tanken. Zwei Kunden im Shop.

«Mmh, Chips. Salzig, fettig.» Genau das, was ich gebraucht habe. Das Auto fährt weg. Noch ein Kunde im Shop. Wo zum Teufel ist mein Mobiltelefon? Ich krame in meiner Sporttasche. Die Tankstelle ist jetzt leer, der ­Shop auch und mein Kopf wir es auch bald sein – stockender Blut­kreislauf! Keine Fussgänger, kein Verkehr, keine Kunden auf dem Fastfood-Parkplatz: Jetzt! Er sprintet direkt auf den Shop zu.
In einem Höllenzahn überquert er Strasse und Tankstellenplatz. Dreissig, vierzig Meter vielleicht.

Ich schmeiss meine Chipstüte weg und drück die Tasten auf meinem Telefon, «Tasten gesperrt! Freigabe mit „Freigeben“ und Taste #». Der Mann an der Kasse liest Zeitung. Jetzt schaut er auf. Der Täter (so muss man ihn nun wohl bezeichnen) kommt ihm mit grossen Schritten entgegen. Mit gestrecktem Arm, in der Hand eine Waffe. Wie im Film! Ich warte auf meine Verbindung – nichts! Ein Blick auf das Display: «111». Wie im Film! Das gibts doch gar nicht, ich habe die Auskunft statt die «117» gewählt! So doof sind nicht mal die Darsteller in B-Movies!

Der Mann an der Kasse nickt. Er öffnet die Kasse und übergibt dem Täter eine Hand voll Scheine. Der flüchtet damit. Ich schmeiss mein Telefon weg und starte den Motor. Wenn ich ihn verfolge, kann ich der Polizei mindestens brauchbare Infos per Telefon durchgeben. Er biegt rechts ein, ich folge – weg ist er!

Ich kurve minutenlang erfolglos durch die Quartierstrassen. Als ich wieder auf die Hauptstrasse vor die Tankstelle komme, stehen da zwei Streifen und zwei zivile Polizeiwagen. Der Mann vom Tankstellenshop wird befragt. Er wirkt gelassen.
War wohl nicht sein erster Überfall.

Anstatt froh zu sein, jetzt wichtige Hinweise an die Polizei liefern zu können, reklamiert mein Körper totale Entspannung: Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach.

Ich mach es mir in meinem Reality-Autokino bequem, greif mir die Chipstüte und lehne mich über den Rücksitz: In meiner Heckscheibe läuft gerade eine neue Folge «Kottan ermittelt».

(Illu: Patrick Widmer)


Bruce Willis Style

Pata Negra und Hauswein für Fortgeschrittene

Kann man essen und gleichzeitig wirken wie Bruce Willis?

Yeeaahh, man kann!

Claudio hat es mir gezeigt: Ein positives Erlebnis der dritten Art. Wir (Claudio & Comenius) haben im Lichtfeld 4 unsere Trophäen ausgestellt.

Was isst man während einem Ausstellungsaufbau?

Ok, ich sag euch, was man während einem Ausstellungsaufbau essen MUSS.
Claudio hat den Style und eine kleine neue Welt für mich eröffnet.

Man nehme 2 Flaschen Wein um die 8 – 12 Franken, 2 Scheiben wirklich dick (mindestens 2,5 cm) geschnittenen Pata Negra-Schinken (besser sogar 3 cm) für 2 Personen ab 16 Jahren.

Ja, auch ich hab gedacht, Scotty hat mich 2000 Jahre zurück gebeamt. Fleisch, roh, dick, zäh, voller archaischem Geschmack und dazu den holzig-klotzigen Hauswein. What the fuck?

Claudios eröffnende Essens-Taktik war folgende: Open the bottles, und jeder halte sie in der Hand wie ein hart krüppelnder sizilianischer Arbeiter (unbedingt die Flasche am Hals halten, als wärs ein Bier). In der anderen Hand die 350g Pata Negra-Schnitte, bereit zum reinbeissen (man kann sich trotzdem noch am Arsch kratzen, mit der Fleischhand gehts ein bisschen besser).

Dann beisst man in das Fleischstück, als hätte man es selbst gejagt und geschossen, kauen, kauen, kauen. Noch 8x kauen, danach mit Wein spülen, als wärs Wasser.

Lasst den Wein über das gekaute Fleisch in den Schlund gleiten und dann sehet und staunt, was passiert.

Wahrscheinlich das Beste, was mir kulinarisch offeriert wurde, nebst den 2,5 x 1 x 0,3 cm in China.

JA, ICH WEISS WAS IHR DENKT.

Ist mir auch egal. Aber wers schon mal getan hat, weiss, wovon ich rede. Selbst die Schwester meiner Freundin, Nicole Hartmann, Innenarchitektin, hat es getan. Sie hat es verstanden! Und sie ist wirklich das Gegenteil von mir: gebildet, feinfühlig, hübsch, eine kleine Halbgöttin!

Probiert es, und sagt mir, warum es das zweitbeste Essen war, das ich je zu mir genommen habe.

Helft mir.


Nicht die Hellste

Sie ist gewiss keine Adlige, kein Konfekt mit Glam-Faktor, oder Gebäck mit Heiligenschein.

Sie wirkt wie die karierte Tischdecke in Omas Küche. Altbacken. Aber unzerstörbar. Und sie ist nahrhaft. Ein grosszügiges Stück davon ersetzt eine komplette Mahlzeit.

In Bäckereien wird sie oft stiefmütterlich als 08/15-Standardtorte geführt. Lieblos fast, trocken, teigig, mit übersüsster, langweiliger Konfitüre. Im schlimmsten Fall gar als kleines doofes Törtchen in einer Käseküchlein-Aluschale.

Sie taugt nicht zum meisterlichen Gesellenstück. Spornt die Zuckerbäcker nicht dazu an, sie zur besten des Landes küren zu lassen.

Aber eines muss man diesem Nachtschattengewächs der Konfiserie lassen. Sie ist die Hausmachertorte par exellence.

Daheim, in der guten Backstube, läuft sie zur Höchstform auf. Zu Geburtsagen und vor allem zur Weihnachtszeit – dann besonders wegen ihrem schweren Odeur von Zimt und Nelken.

Sie ist solide Mittelklasse, bei der man weiss, was man hat. Sofern sie viele gute Zutaten und noch mehr Liebe mit auf den Weg in den warmen Ofen bekommt.

Meine Version kommt von Gotti Erna, der unbestrittenen Queen der Linzertorte! Alle nennen Sie Gotti, by the way, ob sies nun tatsächlich ist oder nicht.

Sie schafft es auch, glaubhaft einen Riesenkrampf vorzuspielen, den die Herstellung einer Linzertorte mit sich bringt (jedoch, seit sie mir das Rezept anvertraut hat – DANKE GOTTI!!! – weiss ich, es gehört zu den einfacheren Backleistungen, einen Linzer zu produzieren.).

Wohl deshalb ist noch niemand auf die Idee gekommen, einen Pimp my Linzer-Contest anzuzetteln.

Ich habe meiner Frau dummerweise erzählt, dass dieser Blog auf Rang 37 im Wikio-Ranking steht, deshalb verbietet sie mir, hier das Rezept von Gotti Erna preiszugeben. Weil sonst die ganze Welt diese Torte nachmacht!

Ich kann hier also nur drei Dinge verraten:

1. Das Original-Rezept unterscheidet sich nur ganz knapp (aber wesentlich)
2. Dunkler ist sie besser, als zu hell
3. Vor dem Genuss muss sie mindestens zwei Tage ruhen.

Die ultimative Suggestiv-Frage von Gotti ist dann jeweils: «Ist sie zu hell? Gell, sie ist zu hell?»

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Laemmle live

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«Was soll ich heut Abend kochen?» ist eine Frage, die ich mir selbst fast nie stelle. «Was koche ich heut Abend nicht?» schon eher.

Aber es ist eine Frage, die mir andere ganz oft stellen. Eine Antwort, die immer geht, ist Gövec.

Das behaupte ich jetzt einfach so lapidar, obwohl ich es vorgestern zum ersten Mal überhaupt gekocht habe. Aber es kommt mir so vor, als ob ich es schon seit Jahren koche, weil dieses Gericht so einfach, so ehrlich, so selbstverständlich gut ist.

Ich habe denn auch improvisiert. Es ist die Interpretation meines Lieblingsgerichts in meinem Lieblings-Türkischen-Restaurant Pinar.

Eigentlich heisst es, glaube ich, Güvec (sprich Güwetsch) mit „ü“ und ist nach dem Tontopf benannt, in dem das Essen gegart wird. Aber Ali hat mir gesagt, je nach Region, zum Beispiel bei ihnen, sagt man Gövec, mit „ö“.

Man findet im Web ganz viele Rezepte (mit „ü“), aber ich finde sie alle ziemlich ü wie übel. Sogar das bei Johann Lafer macht mich nicht an.

Macht es deshalb so wie ich, dann wirds ein Hammer:

Genügend Lammgigot, um den eigenen Fleischhunger zu stillen (ich hab für 2 Erwachsene und 2 Kinder 600 g genommen).

Fleisch (roh) vom Knochen lösen und in nussgrosse Stücke schneiden.
In Olivenoel mit 3 Knoblauchzehen etwa 5 Minuten schön anbraten (Röstaromen!) salzen, pfeffern.

Fleisch raus nehmen, warm stellen (Gratinform, Ofen, 100 Grad).

Dann in derselben Pfanne 3 gewürfelte Rüebli anbraten,
nach 4 Minuten 2 grob gehackte Zwiebeln dazu,
1 in Würfel geschnittene Aubergine,
2 in Würfel geschnittene Zucchini,
3 in Würfel geschnittene rote (türkische) Peperoni
3 in Würfel geschnittene grüne (türkische) Peperoni
und anstelle von frischen Tomaten, 3 EL passierte Tomaten
und eine Hand voll gehackte, glatte Petersilie.

Keine Kartoffeln, Herr Lafer, verdammt!
Hört mal auf, immer und überall diese Sättigungsbeilage reinzuschmuggeln.

Dann alles mit selbstgemachtem Fond aufgiessen, bis alles zugedeckt ist.
Nach Bedarf nachsalzen, nachpfeffern.

Natürlich geht auch jede andere Brühe, die grad griffbereit ist (selber schuld).

Ich hab dann das Ganze in die Gratinform zum Fleisch gegeben und bei satten 250(!) Grad ohne abzudecken turbogeschmort. Nach 30 Minuten war ich zufrieden (das Gemüse hatte dann so hübsch angesengte Öhrchen!).

Man muss aber schon aufpassen, dass es nicht austrocknet oder verbrennt (ich kenn eure Öfen nicht, sorry). Gegebenenfalls Bouillon nachgiessen, mit Alufolie abdecken oder Temperatur runter auf 190 Grad.

Dazu gibts frisches Fladenbrot vom türkischen Laden und Pilav (Coop hat jetzt neu Bio Bulgour, das ist Vollkorn-Weizen), den koche ich in Boullion weich, lass ihn abtropfen und gebe reichlich Butter dazu.

Das schmeckt dann weiss Gott besser, als irgendwelche Alibikartoffeln.

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Die lieben Chinesen

Ja, sie schmeissen Katzen, wie Hummer, lebend in einen siedendheissen Kochtopf. Sie geben Hunde Feinstes zu fressen, klopfen es ihnen wieder aus dem Ranzen, um es dann mit frischem Koriander selbst zu verspeisen. Sie häuten Schlangen bei lebendigem Leibe, schneiden ihr die Galle raus und exen diese mit einem Fusel-Schnaps (ja, geh, hol dir den Stoff auf youtube, Sensations-Junkie).

Aber von einen verdammtem Schimmelkäse von Maître Antony aus Ferrette kriegen sie das Kalte Kotzen.

Wie dem auch sei. Ich war in Peking. Ich habe gegessen. Und es war toll, es war sogar unglaublich.

Okay, mit der Frische übertreiben sies manchmal ein bisschen (die verdammte Katze versucht verdammte 90 Sekunden aus dem verdammten siedendheissen Kochtopf zu kriechen! Ich habs am Chinesischen Fernsehen gesehen. Nein, gekostet habe ich nicht davon. Hätte ich sollen?).

Aber eine vielfältigere Küche ist mir noch nie begegnet. Und man darf zwischen jedem Gang rauchen! Nach Lust und Laune. Sogar während den Gängen.

Achtung: DAS BESTE, was ich je in meinem Leben gegessen (oder besser gesagt, gelutscht) habe, war das 2,5 x 1 x 0,3 cm grosse, in Zucker getauchtes, Stückchen Haut mit Fett einer Pekingente! Mit Besserem hatte mein Gaumen bislang noch keinen Kontakt.

Gnadenlos heiss und NUR gut – die Perfektion. Für diese 2,5 x 1 x 0,3 cm würde ich jederzeit 1321.01 Euro ausgeben, damit ich wieder nach Peking fliegen darf. Leider waren diese 2,5 x 1 x 0,3 cm so schnell weg, dass es für kein anständiges Bild gereicht hat.

Aber das hier sieht doch auch schön aus: Eiersuppe

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Männersuppe: Gehobelter Stierschwanz mit Seepferdchen…

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«1000 Jahr alte Eier»: In Wirklichkeit nur vier bis sechs Monate fermentiert.

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PS: Ein nett gemeinter Ratschlag. Wenn eure chinesische Begleitung euch die Ehre zuteilt, den ungeschnittenen Kopf der Pekingente zu essen, so rate ich euch dies grinsend abzulehnen.

Ich habe leider höflich zugesagt. Wenn einem beim ersten Biss nicht gleich die Hälfte aller Zahnfüllungen rausploppt, hat man das Gefühl, auf knapp gehärtetem Beton rumzukauen.

Aber die Chinesen an meinem Tisch fanden es irrsinnig witzig und lachen heute noch über mich ?

Mehr davon kann euch Matthew Lee erzählen, er hatte mir den Kopf offeriert. Ihr könnt ihn jederzeit anrufen und nach der Story fragen. Jederzeit heisst auch mitten in der Nacht. Grüsst ihn lieb von mir.


Domo arigato gosaimashita!

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Das Timing hätte besser nicht sein können!

Heute habe ich Geburtstag. Und der Erste, der bei mir klingelt, ist der Kurier von DHL. Absender: kochmesser.de

Er überbringt mir den Preis für die Nominierung bei den Genussblog-Awards: Ein Chroma Type 301 inklusive Schleifstein.

Herzlichen Dank! Jetzt werd ich dem Frischgemüse zeigen, was Kill Bill heisst!

Mein erster Eintrag auf diesem Blog hatte ja bereits den Link zur kultigen Schleifanleitung mit Fred Nowak.

Ab jetzt werde also auch ich in der Küche murmeln: «push – relax, push – relax, push – relax.»

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